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    Countdown

    6 Wochen und 21 Stunden. Diese Nachricht hat mir heute meine beste Freundin geschickt und mir damit wieder mal bewiesen, wie viel mehr Überblick sie über mein Leben hat als ich. Zugegeben, die Erkenntnis, dass man meinen Abreisetag mittlerweile in Wochen rechnen kann ohne wie Eltern zu klingen, die einem ihr 73 Monate altes Baby vorstellen und dass ich dieses Wissen bis dato erfolgreich von mir weggeschoben habe, hat mich ziemlich unvorbereitet getroffen. Es hat sich natürlich prompt ein Motivationsschub eingestellt, eine meiner ca. 7 „Prä-Reise-To-Do-Listen“ weiter abzuarbeiten. Praktischerweise hat es sich ergeben, dass wir heute in der Nähe eines Kletterer-Rucksack- Geschäfts waren- die Gelegenheit endlich den Rucksack zu besorgen. Von den vielen Dingen, die mir heute klar wurden, war das das am meisten desillusionierende: ich habe ziemlich wenig Ahnung von Rucksäcken. Nach dem dritten Modell mit verschiedenen Fächern, Tricks, Gadgets, Höhenverstellungsmöglichkeiten, usw. usf. hat mir mein toller Berater ans Herz gelegt, es einfach auf den Tragekomfort ankommen zu lassen- leichter gesagt als getan. Ziemlich coole Side Info: Man bekommt zum Probieren (Rucksäcke sollte man niemals leer austesten!) einen 7kg Gewicht- Sack hinein. Das entspricht etwas weniger als der Hälfte von dem, was ich dann schlussendlich 7 Monate nonstop auf dem Rücken haben werde. Ehrlich, versucht mal bei so einer Austestung entspannt zu bleiben. Immer wieder hat er mich gefragt, ob er sich schlecht anfühlt oder ob ich Schmerzen habe. Gegenfrage- kann es sich jemals NICHT schlecht anfühlen, 9 Kilo mit Aussicht auf mehr auf den Schultern zu haben? Ich verrate es euch gerne- Nein.

    Im Grunde geht es nur darum, einen Rucksack zu wählen, mit dem man theoretisch, vielleicht einige Stunden aushalten wird, ohne das Gefühl zu haben in der Mitte abzubrechen. (Rückentraining steht jetzt übrigens auch auf meiner To-Do-Liste). Ich habe mich schlussendlich für einen 60+10 Liter Rucksack mit allem möglichen Schnickschnack entschieden, der gut gepolstert ist und mit dem ich auf alle Eventualitäten, von Regen bis Unfälle vorbereitet bin. Es war schwerer als gedacht, immerhin ist das neben den Schuhen das so ziemlich wichtigste Add-On für meine Reise. Es war dennoch ein gutes Gefühl, endlich etwas gefunden zu haben. Ich habe ihn auf dem Weg in die anschließend auserwählte Bar (mit Zwischenstopp bei ein paar Kameratests) getragen. Die Zuversicht hat mich schnell wieder verlassen, als mir bei der Ankunft bereits die Schultern gebrannt haben- und das bei einem komplett leeren Rucksack! Bleibt mir wohl doch nur das Training und jede Menge Durchhaltevermögen die ersten paar Wochen. Schmerzhaft wird es so oder so. Übrigens, noch eine andere Sache die mir heute klar wurde- Als wir in der Bar saßen haben wir darüber geredet, dass ich zu Weihnachten nicht hier sein werde und meine beste Freundin hat plötzlich einfach mitten im Gespräch zu Weinen begonnen. Einfach so. Plötzlich war die Tatsache, dass sie einen Countdown auf ihrem Handy über meine Abreise hat keine liebenswerte Kleinigkeit mehr sondern mir wurde die volle Tragweite dessen bewusst, was das eigentlich heißt, dass ich weg gehe. Bis heute war das für mich ein weit entferntes Erlebnis, dass ich geplant habe als wäre es für jemand anderen. Natürlich rede ich viel darüber und plane und träume über Dinge ich tun und sehen werde. Aber heute war das erste Mal, dass mir klar wurde, dass dort sein auch heißt, nicht hier zu sein. Nicht nur halb oder kurz sondern tatsächlich für eine sehr lange Zeit: weg. Und aus dieser Perspektive, mit meiner weinenden, besseren Hälfte vor mir, konnte ich mir plötzlich nicht mehr einreden, dass ich problemlos noch einen Rückzieher machen kann, ganz easy. Ich hätte am liebsten mitgeweint, weil der Flug gebucht, der Rucksack gekauft und die Recherchearbeit im Laufen ist. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich trotzdem noch auf die Reise, wie irre um genau zu sein. Aber 6 Wochen vergehen sehr schnell und ich fürchte jetzt schon meinen Abreisetag. Im Grunde ist es vermutlich ganz gut, weil ich das Ganze jetzt motivierter und ernster angehe als zuvor. Die Zeit läuft und die Gefühle sind gemischt- ein Zustand an den ich mich jetzt wohl gewöhnen muss. Realistischer ist es auf alle Fälle.


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