{"items":["5fda94523e746b00174ba624","5fda94523e746b00174ba620","5fda94523e746b00174ba621","5fda94523e746b00174ba61c","5fda94523e746b00174ba61f","5fda94523e746b00174ba622","5fda94523e746b00174ba61d","5fda94523e746b00174ba625","5fda94523e746b00174ba623","5fda94523e746b00174ba61e"],"styles":{"galleryType":"Columns","groupSize":1,"showArrows":true,"cubeImages":true,"cubeType":"max","cubeRatio":1.7777777777777777,"isVertical":true,"gallerySize":30,"collageAmount":0,"collageDensity":0,"groupTypes":"1","oneRow":false,"imageMargin":22,"galleryMargin":0,"scatter":0,"chooseBestGroup":true,"smartCrop":false,"hasThumbnails":false,"enableScroll":true,"isGrid":true,"isSlider":false,"isColumns":false,"isSlideshow":false,"cropOnlyFill":false,"fixedColumns":0,"enableInfiniteScroll":true,"isRTL":false,"minItemSize":50,"rotatingGroupTypes":"","rotatingCubeRatio":"","gallerySliderImageRatio":1.7777777777777777,"numberOfImagesPerRow":3,"numberOfImagesPerCol":1,"groupsPerStrip":0,"borderRadius":0,"boxShadow":0,"gridStyle":0,"mobilePanorama":false,"placeGroupsLtr":false,"viewMode":"preview","thumbnailSpacings":4,"galleryThumbnailsAlignment":"bottom","isMasonry":false,"isAutoSlideshow":false,"slideshowLoop":false,"autoSlideshowInterval":4,"bottomInfoHeight":0,"titlePlacement":"SHOW_BELOW","galleryTextAlign":"center","scrollSnap":false,"itemClick":"nothing","fullscreen":true,"videoPlay":"hover","scrollAnimation":"NO_EFFECT","slideAnimation":"SCROLL","scrollDirection":0,"scrollDuration":400,"overlayAnimation":"FADE_IN","arrowsPosition":0,"arrowsSize":23,"watermarkOpacity":40,"watermarkSize":40,"useWatermark":true,"watermarkDock":{"top":"auto","left":"auto","right":0,"bottom":0,"transform":"translate3d(0,0,0)"},"loadMoreAmount":"all","defaultShowInfoExpand":1,"allowLinkExpand":true,"expandInfoPosition":0,"allowFullscreenExpand":true,"fullscreenLoop":false,"galleryAlignExpand":"left","addToCartBorderWidth":1,"addToCartButtonText":"","slideshowInfoSize":200,"playButtonForAutoSlideShow":false,"allowSlideshowCounter":false,"hoveringBehaviour":"NEVER_SHOW","thumbnailSize":120,"magicLayoutSeed":1,"imageHoverAnimation":"NO_EFFECT","imagePlacementAnimation":"NO_EFFECT","calculateTextBoxWidthMode":"PERCENT","textBoxHeight":160,"textBoxWidth":200,"textBoxWidthPercent":50,"textImageSpace":10,"textBoxBorderRadius":0,"textBoxBorderWidth":0,"loadMoreButtonText":"","loadMoreButtonBorderWidth":1,"loadMoreButtonBorderRadius":0,"imageInfoType":"ATTACHED_BACKGROUND","itemBorderWidth":0,"itemBorderRadius":0,"itemEnableShadow":false,"itemShadowBlur":20,"itemShadowDirection":135,"itemShadowSize":10,"imageLoadingMode":"BLUR","expandAnimation":"NO_EFFECT","imageQuality":90,"usmToggle":false,"usm_a":0,"usm_r":0,"usm_t":0,"videoSound":false,"videoSpeed":"1","videoLoop":true,"gallerySizeType":"px","gallerySizePx":292,"allowTitle":true,"allowContextMenu":true,"textsHorizontalPadding":-30,"itemBorderColor":{"themeName":"color_12","value":"rgba(209,209,209,0)"},"showVideoPlayButton":true,"galleryLayout":2,"calculateTextBoxHeightMode":"MANUAL","textsVerticalPadding":-15,"targetItemSize":292,"selectedLayout":"2|bottom|1|max|true|0|true","layoutsVersion":2,"selectedLayoutV2":2,"isSlideshowFont":true,"externalInfoHeight":160,"externalInfoWidth":0},"container":{"width":220,"galleryWidth":242,"galleryHeight":0,"scrollBase":0,"height":null}}
Jakarta
Tag 1
Es ist wirklich schwer, meinen Eindruck von Jakarta in Worte zu fassen. Einerseits, weil ich nur 2 Tage dort war, andererseits weil man wirklich nicht mehr als 2 Tage dort zu sein braucht. Jakarta, Hauptstadt von Indonesien ist eine riesige Stadt. Ohne meine Anleitung wie ich zum Hostel komme, wäre ich ziemlich sicher am ersten Tag in irgendeinem Gully gelandet und verschollen. Besonders nach fast 24 Stunden Reise +Jetlag. Stattdessen bin ich aber schön touristenmäßig, mit meiner Karte vorm Gesicht, den Flughafen entlang gegangen, hab mich gegen die 85 Menschen gewehrt, die mir alle 5m ein Taxi andrehen wollten und habe meinen Weg zum Bus gefunden (ich dachte mir, wenn schon denn schon.) Eine äußerst grenzwertige Bus- und Tuk-Tuk(eine Mischung aus Moped und Auto)- Fahrt später war ich im Hostel.
Um ehrlich zu sein war ich überhaupt nicht auf Jakarta vorbereitet. Ich dachte, ich versuche dieses „ich schau mal was passiert, wenn ich ankomme“ Ding, was im Grunde gegen meine gesamte Persönlichkeit spricht, aber ich wurde nicht enttäuscht! Ich habe schnell Anschluss gefunden und mich einer Deutschen angeschlossen, mit der ich einige der klassischen Touristensachen abgeklappert habe. Die 2.größte Moschee der Welt, ein paar Märkte etc. Das tropische Wetter, was ich bis dato noch nicht wirklich kannte, war definitiv eines der besten Sachen. Man geht raus, es hat 33 Grad und man glaubt man schmilzt, 5 Minuten später schüttet es wie aus Kübeln und nach 1-2 Stunden ist es wieder, als wäre nie etwas passiert. Verrückt! Leider hat Helene meinen Abenteurergeist nicht geteilt, weswegen wir um 5 wieder im Hostel waren, weder etwas Einheimisches gegessen haben- Texas Chicken it was!- und auch nicht wirklich mit Locals in Kontakt waren. Also eher enttäuschend. Ich hab den ruhigen Abend genutzt um meinen nächsten Tag eigenständig zu planen( Man kann es selbst eben doch am besten!) und früh schlafen zu gehen um in den Rhythmus richtig einzusteigen.

Tag 2
In Hostels muss man sich einfach daran gewöhnen, dass zu jeder Uhrzeit Menschen im Zimmer schlafen die du stören könntest und zu jeder Uhrzeit Menschen stören während du schläfst. –mein Schock war einigermaßen groß, als ich um drei in der Früh aufgeweckt wurde, weil mir jemand ins Gesicht geleuchtet hat um sein Handy zu suchen, das ihm aus dem oberen Stockbett runtergefallen war. Es gibt auch keine Fenster, was das Ganze noch Alptraumhafter macht als es so schon ist, weil man jegliches Zeitgefühl verliert. Aber gut, für 6 Euro die Nacht, in einem 10-Bett Zimmer kann man wohl nicht zu viel erwarten.
Meine Reisebegleitung vom 1.Tag reiste ab und ich, immer noch auf der Suche nach einer besseren Jakarta-Experience habe mich mit einem französisch-kanadischem Pärchen zusammen getan. Diese zwei Personen, Julien und Amy, waren definitiv zwei der coolsten und inspirierendsten Leute die ich je kennengelernt habe.
Wir waren am Strand, haben indonesisch gegessen, haben uns verirrt und sind stundenlang mit dem Bus herumgefahren- Fun fact: manche Busse & Züge in Indonesien haben getrennte Männer und Frauen Abteile, also aufpassen wo man einsteigt!

Wir sind viel herumgegangen und haben einfach mit Leuten geredet. Was ich gelernt habe: Die Menschen, die hier leben, sind unfassbar freundlich, offen und hilfsbereit. Alle kommen und grüßen, wollen Fotos mit einem machen und sind einfach so glücklich. Obwohl der Kontrast zwischen arm& reich so extrem ist, dass man auf der einen Seite die Luxus- Hotels und Einkaufscentren hat und davor die Leute aber auf der Straße sitzen und Essen aus Mopeds verkaufen. Trotzdem habe ich keinen einzigen unfreundlichen Menschen getroffen (vielleicht auch nur, weil ich Touristin bin).

Fazit:
Jakarta ist ein perfekter Ort um kurz zu stoppen, bevor man weiterfliegt. Das ist auch das, was die meisten Leute machen- ich habe niemanden getroffen, der länger als 2 Tage bleibt. Es ist irrsinnig günstig, man lernt in den Hostels- Six Degrees!- viele tolle Leute kennen und wenn man Glück hat, so wie ich, vielleicht sogar jemanden für eine Weiterreise. Man kann ein paar Touristensachen machen(ich habe kaum einen weiteren Tourist gesehen, also hat man ziemlich viel Freiraum und wenig Wartezeit!) , Eindruck einer indonesischen Großstadt gewinnen und man ist trotzdem gut angeschlossen für jegliche weitere Reisen. Man sollte sich aber keine hygienischen Standards erwarten, die man von Zuhause gewöhnt ist. Es ist sehr baufällig, schmutzig und chaotisch, besonders der Verkehr. Es gilt: wer hier bremst, hat verloren!
Aufpassen sollte man auch bei Servicetätigkeiten, denn die Indonesier sind was das angeht tricky: Ich bin zum Beispiel vorhin am Flughafen angekommen, wusste nicht recht wo ich einchecken kann und plötzlich war jemand in Uniform da, hat mich gefragt wo ich hin muss, hat mir mein Ticket abgenommen und hat mein Gepäck transportiert, mich eingecheckt und zum Gate gebracht. Ich hatte nicht einmal eine Chance irgendwas zu tun oder zu sagen und in meiner kindlichen Naivität dachte ich, dass gehört hier einfach zum Service! Tja, schmecks, er ist stehen geblieben und wollte fast 20 Euro von mir, für etwas, das ich auch problemlos selbst machen hätte können und das ca. 10 Minuten gedauert hat. Wenn man das dann nicht bereitwillig bezahlen möchte werden sie ziemlich ungehalten. Ich hab ihm dann 2 Euro gegeben, was im Prinzip alles war was ich in Rupiah noch hatte und hab ihn wütend zurückgelassen. Das ist mir hier öfter passiert, also Hati-Hati!
Am besten gefallen haben mir definitiv die Leute, sowohl die Einheimischen, als auch die anderen in meinem Hostel. Abends sind wir zur Happy-Hour auf der Dachterrasse gegessen und haben gespielt und geredet, es ist extrem spannend, was manche schon erlebt haben! Außerdem ist es immer gut, Kontakte für später zu knüpfen ;)
Wenn ihr jemals „The Beach“ mit Leonardo Dicaprio gesehen habt- das Gefühl das man hier hat, alleine in einer komplett fremden Stadt und Kultur ist ungefähr so wie in dem Film vermittelt. Nur weniger Drogen, Mord oder verrückte Halluzinationen (aber das kann ja noch kommen!)







