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Ubud
Ein Ort voller Überraschungen! Angefangen hat es mit unserem Hostel „In da Lodge“-kein Scherz-es heißt tatsächlich so. Diese Unterkunft, auf der Spitze eines Hügels gelegen, ist wie eine Art Hybrid aus Dschungel und Spa. Also Ausstattung: Dschungel, Preis: Spa. Man hätte zwar alles was man braucht, muss aber für alles extra zahlen (sogar Frühstück!) und dafür, dass ich in einem 24 Betten Zimmer geschlafen habe, eindeutig keine 9 Euro die Nacht wert. Angepisst wie ich war, hat sich der Öko-Yoga-Cleane Spirit nicht so ganz auf mich übertragen.
Nichtsdestotrotz, haben wir uns unser Ubud Erlebnis nicht vermiesen lassen- am ersten Abend besuchten wir eine traditionelle Feuer-Tanz-Show, die uns ein wenig verstört, aber hauptsächlich in Trance zurückgelassen hat. Sie besteht Großteils aus „Cak“-Lauten und findet 1-2 mal die Woche in fast jedem Tempel statt- sehr empfehlenswert, auch wenn man überhaupt keine Ahnung hat, was abgeht- es hat jedenfalls mit Affen, Prinzessinnen und Tod zu tun!
Da die Regenzeit heuer früher eingesetzt hat und es ca. 3- 4 Mal pro Tag heftig regnet, wobei diese Schauer eher nachmittags anfangen, wollten wir den nächsten Tag also möglichst gut nutzen. Wir haben ihn im Monkey-Forest gestartet, ein kleines Paradies für Affen-Narren wie mich. Auf meiner To-Do-List ist „mit einem Äffchen kuscheln“ nun auch endlich abgehakt. Außerdem habe ich das Rätsel meiner Kindheit, wer denn eigentlich die Kokosnuss geklaut hat, auch gelöst- es war tatsächlich das Affenbaby!

Da es bis zu Mittag trocken blieb, waren wir ermutigt genug, uns wieder auf ein Moped zu schwingen und zum Water-Spring-Tempel nach Tampak Siring zu fahren.
Natürlich haben wir uns prompt verfahren und sind in einem Unwetter gelandet, das uns unverhofft gezwungen hat, bei den schönsten Reisterrassen stehen zu bleiben, die ich je gesehen habe. Aber damit nicht genug, wir wurden dort von einem Indonesier namens Gusti angesprochen, der uns den Weg gezeigt und zu seiner Kaffeeplantage mitgenommen hat. Wir haben eine gratis Tour durch diese bekommen, mit Kostproben von ca. 20 verschiedenen Kaffees und Tees- es war ein Traum. Im Getränkerausch gefangen, haben wir sogar den Luwak Kaffee probiert, den teuersten Kaffee der Welt. Für diejenigen die nicht wissen, was ihn so besonders macht: um diese Sorte zu erhalten, werden Kaffeebohnen an Fleckenmusangs verfüttert, von denen ausgeschieden und die Exkremente werden gereinigt und zu dem finalen Kaffee weiterverarbeitet. Ja, ich weiß. Aber dafür, dass er von einer Katze ausgeschieden wurde, war er garnicht mal so schlecht!


Gusti hat uns dann noch zu dem Tempel geguidet. Dieser wäre vermutlich ohne strömenden Regen spaßiger gewesen, aber es war dennoch ein Erlebnis, den Leuten dabei zuzusehen wie sie auch im strömendem Regen in die heiligen Wasserbecken steigen, voll bekleidet und sich die Haare im heiligen Wasser waschend.
Nach einer noch verregneteren Heimfahrt kamen wir hysterisch lachend und völlig fertig wieder Zuhause an- Wir waren uns beide einig, dass das der beste Tag unserer bisherigen Reise war. Es ist so viel schiefgelaufen und anders gekommen als geplant, aber wir haben so viel mehr gesehen, gelacht und einen Einblick in die ursprüngliche Kaffeekultur Balis bekommen.
An unserem Abreisetag haben wir uns dann frühmorgens noch die Reisfelder direkt vor unserer Tür angesehen. Julia Roberts haben wir da zwar nicht getroffen, aber ein paar äußerst freundliche Reisbauern und das ist mindestens genauso gut.







