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    Meine ersten Tage in Neuseeland

    Ich habe lange überlegt, ob ich das alles so ausführlich erzählen soll, da unter den Leuten, die meinen Blog tatsächlich lesen auch Arbeitskollegen, Familienmitglieder, etc. sind. Aber dann dachte ich mir- wenn ich schon etwas schreibe, dann auch ehrlich- also los geht’s!

    Tag 1

    Wo soll man da nur anfangen? Nach fast 24 Stunden Reise, inkl. 8 Stunden Aufenthalt in Kuala Lumpur und 2 Stunden Aufenthalt in Australien, wurde ich mit einer fetten Erkältung (Danke, überklimatisierte Flugzeuge) zurück in der Zivilisation abgesetzt. Trinkwasser aus den Leitungen, wunderschöne Klos und lauter überfreundliche Menschen die mich „Hun“, „Sweetie“ und „Darling“ nannten- es war fast zu viel zu ertragen!

    Da ich meine erste Zeit hier nicht in einem Hostel verbringen wollte, habe ich meine Angst vor dem Unbekannten überwunden und mir einen Couchsurfer- Host, namens Alan, organisiert, der mich nicht nur bei sich aufnehmen, sondern mich sogar auf einen Roadtrip von Wellsford (sein Wohnort) bis nach Hastings übers Wochenende mitnehmen wollte- ich habe spontan zugesagt, denn wie oft bekommt man schon die Chance mit einem echten Neuseeländer durch das Land zu cruisen?

    Alan hat mich nach gefühlten 280 Sicherheitskontrollen schon am Flughafen in Auckland erwartet. Mit einem selbstgebastelten Schild, ich war entzückt! Im Nachhinein betrachtet, war meine Erfahrung mit ihm gleichermaßen interessant und beunruhigend und ihr werdet gleich nachvollziehen können, warum. Er schien mir ein normaler, etwas aufgekratzter, Typ zu sein, bis er mir im Auto von seiner Reise nach Peru erzählte, wo er 9 Tage damit verbrachte sich selbst mit Hilfe von Drogen zu entdecken. Seither ist er wie verändert, meinte er, kennt sich selbst auf einer ganz neuen Ebene und hat die Wunderkraft von Halluzinogenen für sich gefunden. Als er mir dann zusätzlich erklärte, dass ihm das auch bei seinem Hobby/Job- Massieren- zu Gute kommt, da er sich so viel besser auf die Leute einlassen kann und nebenbei erwähnt hat, dass er mich auch massieren möchte, fing ich an etwas nervös zu werden. Besonders da seine Hand auf meinem Knie lag, wenn auch nur kurz. Mein erster Gedanke war: Wo zur Hölle war ich da nur gelandet? Im Kopf ging ich schon Fluchtplan A-Z durch, von Ausreden über ein verunglücktes Familienmitglied bis hin zu ich werde ihn einfach aus dem Auto stoßen und selbst weiterfahren. Da ich allerdings nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen wollte und sowieso nirgends anders hinkonnte, habe ich mich für einfach mal abwarten entschieden. Etwas unbehaglich aber noch nicht wirklich im Alarmzustand bin ich dann bei ihm angekommen- er baut gerade sein eigenes Haus, was tatsächlich ziemlich cool ist…bis auf das Fehlen von wirklichen Wänden, oder einer Dusche, bzw. einer Badezimmertür.

    Seine Einladung, mich mit ihm zu bekiffen, danach massiert zu werden und bei ihm im Bett zu schlafen habe ich dann freundlich, aber bestimmt, abgelehnt, meinen Jetlag und die Erkältung vorgeschoben und bin in das andere Zimmer verschwunden, in dem ebenfalls ein Bett steht. Ob er durch die nicht vorhandene Wand wohl gesehen hat, dass ich ihn ganze Nacht im Auge behalten habe?

    Tag 2

    Da ich die Nacht überlebt habe, war meine Besorgnis zwar geschrumpft, aber noch nicht ganz verpufft, weswegen ich sein Angebot für eine Tour durch die Gegend angenommen habe. Wir waren an einem wunderschönen Strand, er hat mir geholfen eine Simkarte zu organisieren und mir einen der vielen Kauri Wälder gezeigt. Beim nach Hause fahren haben wir eine Hitchhikerin aufgesammelt, die dann spontan ebenfalls bei ihm geblieben ist. Ich fing endlich an, mich zu entspannen- sollte er sich doch noch als Wahnsinniger entpuppen, hätte ich wenigstens Verstärkung. (Vielleicht habe ich auch einfach zu viele Horrorgeschichten gelesen).

    Gegen Abend fing er erneut an, mich zu einer Massage überreden zu wollen. Anni, die Hitchhikerin, hat mich noch bestärkt und nachdem ich gefragt habe, ob ich mich hier auch wirklich nicht auf eine Erotik- Massage einlasse (was er verneint hat, das sei überhaupt nichts Sexuelles) habe ich zugesagt. Anni war immerhin ein Zimmer weiter und er macht das teilweise beruflich, da habe ich einfach mit Professionalität gerechnet. Tja- Shame on me, with this one. Wer hätte gedacht, dass ich nach einem Monat Indonesien, in Neuseeland tatsächlich eine Erfahrung machen könnte, die alles an Merkwürdigkeitsgehalt übertrifft? Ich war jedenfalls ziemlich überrascht- es fällt schwer, das überhaupt in Worte zu fassen die dem nahe kommen, aber ich versuche es euch so unangenehm wiederzugeben, wie es für mich war- als diese „Full Body Massage“ etwas zu Full Body wurde. Die Berührungen waren zwar für mich schräg, allerdings hatte ich noch nie eine Ganzkörper- Massage und es war alles noch im mehr oder weniger normalen Bereich, daher hat mich das weniger aus der Fassung gebracht, als sein Atem, der eindeutig zu intensiv und ganz besonders eindeutig zu erregt war, als für die Situation angemessen war. Ich war hin und her gerissen zwischen Lachen und Widerwillen, aber ich konnte es trotzdem kaum glauben, als er plötzlich eine Hand auf meinem Oberschenkel, die andere in (nicht auf, in!) meinen Haaren hatte und mir ins Ohr raunte „so…as far as the massage goes, this is it“ und dann abwartete. Einige stille Sekunden vergingen in denen ich, mit immer noch geschlossenen Augen, versucht habe meine Möglichkeiten durchzugehen. Tja, ich bin froh dass ich die Ruhe bewahrt habe und einfach gesagt habe „I guess we are finished, then“. Meine Augen waren immer noch geschlossen, hauptsächlich, weil ich seinen Atem direkt auf mein Gesicht gespürt habe und ich so schon genug unangenehm berührt war, ohne ihn anzuschauen. Er hat das wohl anders gesehen, denn er hat mir „zärtlich“ die Augen geöffnet und mich ernst angeschaut, sich nochmals versichert dass ich wirklich keine Lust habe und dann endlich von mir abgelassen. Ich glaube das Schrägste an der Situation war für mich das Feedback- Gespräch, dass er danach mit mir führen wollte(als wäre nichts passiert!), um sich für seine zukünftigen Kunden zu verbessern. Da ist mir auch aufgefallen, dass er offenbar total high war, was ich mir allerdings auch so hätte denken können. Ich habe ihm meine ehrliche Meinung gesagt und habe Anni den Weg frei gemacht, die sich davon nicht abschrecken hat lassen, sondern auch massiert werden wollte. Ich bin aufgeblieben, bis ich mich versichert habe, dass es ihr gut geht, habe beobachtet, wie sich küssen und bin dann etwas irritiert ins Bett gegangen.

    Tag 3

    Da die Stimmung am nächsten Tag wieder ganz normal war haben wir uns wieder unserem normalen Tagesablauf zugewandt. Alan, der anscheinend nur zwischen Anführer aller komischen Leute und hilfsbereitesten Menschen der Welt schwanken kann, hat jemanden organisiert, dessen Auto ich kaufen konnte- oh ja! Wir haben uns mein Wägelchen angeschaut, durchgecheckt und noch den Preis runtergehandelt- es hätte nicht besser passen können. Ich habe zugesagt und die Abholung für Dienstag angesetzt, gleich nach unserer Heimkehr. Wir waren noch bei ein paar Ruinen, Stränden, etc. Es ist unfassbar, wie wunderschön hier alles ist. Nichts außer grün und braun, Sand und Meer, alles was man sich wünschen kann, auf einem Haufen. Ich war völlig bezaubert!

    Abends sind wir zu Alans Freunden gefahren, was sozusagen als Sammelpunkt des Roadtrip Beginns gedient hat. Wir waren insgesamt neun Personen, als wir alle dort eingetrudelt sind. Lustigerweise unterscheiden sich die Leute vom Land in Neuseeland nicht wirklich von denen Österreichs. Viel Alkohol, viel Gras und Metal-Bands aber einfach die nettesten Menschen auf der Welt. Es hat auch niemand gedrängt mitzurauchen oder zu trinken, was mir besonders zugesagt hat. Nach den merkwürdigen ersten Tagen war ich einfach hin und weg von all diesen wunderbaren Leuten, die uns (Anni und mich) ohne zu zögern in ihre Gruppe aufgenommen haben, als wäre es nie anders gewesen. Meine schlechte Alan-Erfahrung war vergessen, ich konnte mich endlich auf mein Abenteuer freuen.


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