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    Merci, Christchurch

    Einer der vielen Gründe, warum ich sehr froh bin, die beiden Mädchen getroffen zu haben, ist folgender: Ohne sie, wäre ich mir der Existenz des Dorfes Akaroa nie bewusst geworden. Die Geschichte zu diesem kleinen Ort nahe Christchurch ist diese: Ein Franzose entdeckte Neuseeland, besetzte das kleine Gebiet und fuhr zurück, um dem Rest Frankreichs seine besondere Entdeckung kundzutun und von dem neuen Land zu berichten. Während er weg ist, besetzen allerdings die Engländer Neuseeland und machen es zu einer englischen Kolonie. Als er also wieder zurückkommt, ist alles englischer Grund und Boden. Nur dieses kleine Dorf, versteckt im Nirgendwo, hat sich seine französischen Wurzeln behalten. Deshalb gibt es dort jetzt Crêpes, Bistros und schwer auszusprechende Straßennamen. Eine traurige, aber tolle Geschichte- C'est la vie!

    Aus heutiger Sicht betrachtet, ist es einfach als würde man in eine andere Welt eintauchen, so bezaubernd ist das Flair. Die Straße dorthin ist ziemlich kurvig, geht bergauf, bergab und setzt alles daran, einen irgendwie in einen Unfall zu verwickeln. Man muss es sich also verdienen, zu diesem abgelegenen Ort zu gelangen, was ihn umso schöner macht. Doch damit nicht genug- wir übernachteten auf einem Campingplatz in Little River, auf dem es ein Trampolin und eine Riesenschaukel gab! Manchmal weiß ich garnicht, wie ich so viel Glück verdient habe.

    Danach schafften wir es endlich nach Christchurch, was für die beiden der letzte Aufenthaltsort sein würde. Wir spazierten durch die Stadt, die das gebaute Abbild einer lebenden Ruine darstellt. Seit dem heftigen Erdbeben vor fünf Jahren, das Christchurch mehr oder weniger stark zerstört hat, stehen die Häuser dort immer noch halb zerfallen. Und auf der einen Seite spaziert man durch baufällige Straßen, kaputte Plätze und leere Flächen wo einst Gebäude standen. Es gibt ein Denkmal für die Opfer, die bei dem starken Beben ihr Leben verloren haben, das aus 185 leeren Stühlen (einen für jedes Opfer) besteht. Es ist bedrückend und unangenehm, sich hier durchzubewegen, als würde man durch eine Grabstätte spazieren. Auf der anderen Seite jedoch, blüht die Stadt neu auf, die Wände sind voller wunderschöner Straßenkunst, es gibt Einkaufszentren aus Schiffscontainern, überall gibt es Projekte um neue Pflanzen einzusetzen und die Bauarbeiten schneller voranzubringen. Als würde jemand der Stadt gerade neues Leben einhauchen- es war ziemlich cool, dass live zu spüren. Sogar eine ganze Stadt kann nach dem schlimmsten Rückschlag wieder aufstehen und neu erblühen.

    Wir gingen also ehrfürchtig die Straßen entlang, sahen die Tram vorbeifahren, die mich ziemlich an Wien erinnerte und kamen an einem Plakat für ein Freiluftkino vorbei. Da ich Kinos (besonders im Freien) liebe, war ich umso aufgeregter, als die beiden zustimmten und wir uns zum Kunstcenter bewegten, wo die Vorstellung stattfinden sollte. Auch wenn es hier eigentlich Sommer ist und es tagsüber angenehme 20-30 Grad hat, so wird es in der Nacht trotzdem immer noch recht kalt. Die Menschen waren dementsprechend vorbereitet- es gab Matratzen, Decken, Pizza, Torten, einfach alles was man für eine gute Freiluftkino Veranstaltung brauchen könnte. Wir waren zwar nicht ganz so gut ausgerüstet, aber immerhin hatten wir Zimtpopcorn. Und Wärme wird sowieso überbewertet! Tatsächlich Liebe, einer meiner liebsten Weihnachtsfilme, den es an diesem Abend spielte, brachte mich sogar in Weihnachtsstimmung und das trotz der sonst unnatürlichen sommerlichen Zustände.

    Danach war unser letzter gemeinsamer Tag angebrochen. Es war Caros Geburtstag und wir wollten unbedingt noch einmal um die Häuser ziehen, bevor sie am nächsten Morgen abreisen würden. Als wir bei unserem Couchsurfer eincheckten und unsere Sachen ablegten, war dort bereits ein anderes Mädchen, das ebenfalls couchsurfte. Jetzt haltet euch fest- sie war Wienerin! Ich habe noch genau vor Augen, wie sie zusammengezuckt ist, als ich plötzlich vor Freude laut aufgeschrien habe. An sich bin ich nicht besonders patriotisch veranlagt, aber nachdem ich fast drei Monate keinem einzigen Österreicher begegnet bin, und sie auch noch wirklich toll war, nahmen meine Gefühle einfach überhand. Fast, als würde man ein Stück Zuhause finden- und dabei dachte ich, dass ich den derben Wiener-Dialekt nie vermissen könnte!

    Wie auch immer- wir gingen in eine Bar namens „Engineer“ die sich als DAS It-Lokal schlechthin entpuppte, da sie ein offenes Dach hat und Bäume mitten durch die Bar wachsen. Obwohl wir mit unseren Rucksäcken, Jeans und alten Shirts wohl einen ziemlich ranzigen Gegensatz zu der Masse an Minirock tragenden Highheels Damen gebildet haben mussten, lernten wir trotzdem einen Haufen Leute kennen. Wieder so eine Sache, die in Europa so viel seltener passiert- bei uns redet kaum jemand Fremde in einem Club an, einfach um freundlich zu sein. Besonders, wenn sie so offensichtlich von Außerhalb kommen. Hier ist das vollkommen normal- eine Tatsache, die sich ruhig überall so durchsetzen könnte und für die ich Neuseeland noch mehr zu schätzen weiß, als ich es schon tue. Hier sind nicht nur die Häuser und Autos niemals verschlossen, sondern auch die Herzen ;)

    Als wir uns dann endlich dazu durchringen konnten, die Bar zu verlassen, hatte es zu regnen angefangen, weswegen wir komplett durchgefroren und nass im Haus unseres Couchsurfers ankamen- die Nacht war nicht besonders angenehm, unter anderem auch, weil in dem, ein wenig modrigen, Zimmer nur ein paar leere Matratzen lagen, auf denen wir uns in unseren Schlafsäcken fröstelnd zusammenrollten. Irgendwann schafften wir es doch, einzuschlafen und am nächsten Morgen stand mir (wieder einmal) ein Abschied bevor. Das ist wirklich das Schlimmste an dieser Allein-Reise-Geschichte. Man trifft so wunderbare Leute, verbringt so viel Zeit mit ihnen und von einem Moment auf den anderen sind sie einfach wieder weg. Und auch, wenn man immer viele Pläne von Besuchen, gemeinsamen Reisen, etc. schmiedet, wer weiß schon, ob sich das tatsächlich auch bewahrheitet? Ich kann es nur hoffen!


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