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    Franz Josef

    Gleichzeitig mit der Westküste zogen auch die Tage an uns vorbei und brachten uns näher an die Alpen und Gletscher. Endlich erschloss sich mir, wie Leute die Südinsel „wild“ nennen können. Man fährt von sanften Buchten, entlang der Küste mitten in die verrückte Berglandschaft. Und das Ganze in wenigen Tagen. Es ist, als ob irgendwer alle Landschaftsformationen einfach über Neuseeland ausgeleert hätte, ohne darüber nachzudenken, dass das eigentlich nicht funktionieren sollte!

    Unser nächstes Ziel war der Franz- Josef- Gletscher, an dem ich meinen Geburtstag verbringen wollte, der vor der Tür stand. Ich buchte einen Fallschirmsprung für den Tag danach und verbrachte den letzten Abend meines zwanzigsten Lebensjahres damit, einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand zu genießen und mein Best- Of Revue passieren zu lassen.

    Für alle, die mich nicht länger als eine halbe Stunde kennen: ich LIEBE meinen Geburtstag. Ich fange drei Monate davor an, darüber zu reden und stecke meine Erwartungen so hoch, dass sie unmöglich zu erfüllen sind. Ich bin absolut verrückt nach diesem Tag. Und als ich meine Reise buchte war ich zugegebenermaßen nervös, meinen Geburtstag so weit entfernt von all meinen Lieben zu verbringen. Zum ersten Mal verlor ich kein Wort darüber, plante nichts und vor allem: erwartete mir nichts. Ich ging nicht davon aus, dass es ein supe

    r spannender Tag werden würde, oder ich in Geburtstagsstimmung kommen würde. Die Zeitverschiebung spielte auch noch eine Rolle, da ich zuhause noch überhaupt nicht Geburtstag haben würde, wenn es hier bereits der 21.11. sein würde. Hauptsächlich wollte ich nicht enttäuscht sein, daher versuchte ich ihn einfach aus meinen Gedanken zu verdrängen, soweit das möglich war.

    Als ich aufwachte erlebte ich gleich die erste Überraschung- unglaublich viele Nachrichten, die mich um 00:00 erreicht hatten. So viele Leute, die sich tatsächlich die Zeit genommen hatten, umzurechnen und mir in meiner Zeit um Mitternacht zu gratulieren. Es fing gut an. Die zweite Überraschung folgte kurz darauf, als Tini mit Kerzen und Muffins auftauchte (sie schlief in einem Zelt) und mir ein Geburtstagsständchen brachte. Sie schenkte mir eine Fingerpuppe in Form eines Pinguins (erinnert ihr euch an unsere Pinguin Obsession?), die ich liebevoll Mr. Pancake Pinguin taufte. Danach ging es daran, die kleinen Geschenke und Briefe, die mir einige wunderbare Freunde mitgegeben haben, zu öffnen. Allein die Geste, Geschenke auszupacken, macht schon so einen gewaltigen Unterschied und all die schönen Worte und Geschenke hoben mich auf ein neues Level der Glückseligkeit. Wir aßen also die Muffins und fuhren in die Stadt, setzten uns in ein Cafe, aßen noch mehr Kuchen bevor der Zuckerpegel sinken konnte und gingen zum Kiwi-Encounter/Gletschermuseum, wo wir ein paar Kiwis beobachten konnten. Als wir nicht mehr zum Platzen voll waren, gingen wir Indisch essen. Ihr erkennt das Muster?

    Franz Josef gibt leider nicht übermäßig viel her für unternehmungslustige Menschen, besonders bei dem schlechtem Wetter, das Wanderungen unmöglich machte. Da ich mit haufenweise Essen aber absolut zufrieden bin, störte mich das nicht weiter. In der Zwischenzeit erreichten mich einige weitere entzückende Nachrichten, unter anderem die wundervollsten Videobotschaften von zwei meiner besten Freundinnen. Es ist verrückt, wie man so viel Liebe bis ans andere Ende der Welt transportieren kann. Irgendwie schaffte ich es sogar, den Tränenfluss zu unterbrechen, der mich danach überkam. Die Zuneigung und der Aufwand von Zuhause, vermischt mit all der Geburtstagsaction die vor Ort passierte, war einfach zu viel für mich.

    Nachdem wir ein zweites Mal in demselben Cafe waren und noch mehr Kuchen gegessen hatten (es gab tatsächlich nicht viel mehr zu tun, okay?) machten wir das Kino ausfindig (Hauptsache DAS gibt es dann dort) und kauften uns Tickets für den einzigen Film, den es zu dem Zeitpunkt spielte. Der Film war furchtbar, aber es war der perfekte Abschluss des ersten Teils meines Geburtstags. Was ich euch mitgeben kann: Schaut nie, nie, niemals „The light between oceans“.

    Für den nächsten Tag stand der Fallschirmsprung an. Die Vorstellung aus 16,000 Fuß Höhe aus einem kleinen Propellerflugzeug zu springen, machte sogar mich unruhig. In freudiger Erwartung fand ich mich dort ein, wurde gewogen, gemessen (für gut genug befunden) und einer kurzen Anleitung zum richtigen Springen unterzogen. Es gibt beruhigendere Sätze als: „Wenn du deine Arme hier nicht überkreuzt, könnte sich der Fallschirm darin verfangen und dir entweder den Arm abreißen, oder sich überhaupt nicht öffnen.“ Wurde notiert. Wir quetschten uns mit drei weiteren Springerpärchen ins Flugzeug und hoben ab. Da ich die Letzte war, die eingestiegen ist, war mir auch klar, dass ich wohl die Erste sein würde, die springen muss. Bis es soweit war, versuchte ich dennoch halbwegs die Aussicht zu genießen, die sich mir darbot- es war unglaublich. Ich hatte den einzigen Tag mit gutem Wetter erwischt, also konnte man von den Gletschern zum Meer einfach alles erkennen. Es war traumhaft und lenkte mich sogar für einen Moment von meinem bevorstehenden Sprung in den Abgrund ab. Dann war es soweit. Ich konnte kaum auf sein „Bist du bereit?“ reagieren, so schnell öffnete er die Tür und bugsierte mich hinaus, mit den Füßen im Nichts baumelnd während er uns festhielt. Kurz darauf sprang er und alles drehte sich. Es war eines der besten Gefühle, sehr viel sanfter als Bungeejumping. Zu Beginn wusste ich überhaupt nicht wo Oben oder Unten ist, man dreht sich einfach um sich selbst und hört nur den Wind um sich. Nach 65 Sekunden freiem Fall öffnete sich der Fallschirm und mit einem Ruck steht die Welt plötzlich still. Man segelt sanft dahin und kann ganz entspannt die Aussicht genießen, während man in der beinahe-Schwerelosigkeit hängt. Viel zu schnell war es wieder vorüber, besonders wenn man bedenkt, dass das vermutlich das Näheste war, das ich je ans Fliegen herankommen werde.

    Unser Abenteuer in Franz Josef endete mit einer Wanderung durch den Gletscher, für die es endlich sonnig genug war. Er sah zwar nicht ganz so beeindruckend aus, wie aus dem Flugzeug, aber hey- man kann ja schließlich nicht alles haben!

    Zusammenfassend kann ich also sagen- Der Kuchen war hervorragend, der Film furchtbar, die Aussicht unglaublich, der Fallschirmsprung atemberaubend, meine Freunde und Familie (Zuhause wie hier) waren liebevoller als ich es mir hätte erträumen hätte können und mein Geburtstag wohl der beste, den ich hätte haben können.


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