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    Meine letzte Woche in NZ

    So sehr es mir auch wehtat, mich von den beiden Mädchen zu verabschieden, umso mehr freute ich mich schon auf mein nächstes Ziel. Ihr erinnert euch noch, als ich in Indonesien den Mt.Rinjani bestiegen habe? Damals waren wir in einer 8er Gruppe unterwegs und der Engländer, mit dem ich in einem Zelt geschlafen hatte und mit dem ich mich hervorragend verstanden hatte, Adam, war am Abend davor in Neuseeland angekommen. In Indonesien haben wir groß geredet, dass wir unbedingt gemeinsam einen Roadtrip machen müssen, wenn er ankommen sein würde- wie man das eben so tut. Wer hätte gedacht, dass wir das tatsächlich durchziehen? Ich freute mich wie ein kleines Kind, als ich ihn wieder sah. Da so viel Zeit seitdem vergangen war, fühlte es sich beinahe so an, als würde ein Freund von Zuhause hier sein. Einfach ein bereits vertrautes Gesicht nach so langer Zeit der „Isolation“ zu sehen, war für mich schon ein Segen. Umso besser war es, dass ich mich mittlerweile schon einigermaßen auskannte und ihm zumindest einige spannende Dinge zeigen und erzählen konnte. Ich fühlte mich wie ein richtiger Kiwi.

    Unser Endziel war Queenstown- wir wollten unbedingt zu Fergburger (der beste Burger der Welt!) und ich freute mich unheimlich, Liam & Co wieder zu treffen. Wir übernachteten die erste Nacht am (wie sollte es anders sein) Lake Tekapo, an dem wir bereits den Nachmittag verbracht hatten. Mit den Sternen, geschweige denn den Südlichtern, hatten wir allerdings wieder kein Glück. Verdammt seid ihr, Wolken!

    Am nächsten Tag fuhren wir am Lake Pukaki vorbei (dieses Mal in die andere Richtung) und obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte- aber dieser See hat es geschafft noch blauer zu werden, als das erste Mal. Als hätte jemand heimlich Literweise Farbe darin ausgeleert. Unnatürlich.

    In Queenstown holten wir uns dann endlich einen Burger, gingen zum vermutlich besten Eisgeschäft der Welt, zur Cookie Bar und chillten im Park, bevor wir zu Liam fuhren. Die nächsten zwei Tage verbachten wir damit die Gegend zu erkunden, Filme zu schauen (unter anderem Sausage-Party, der mich auf einigen Ebenen verstört hat) und zu feiern, wie man es eben nur in Queenstown kann.

    Wieder einmal führte der Weg nach Wanaka, wo ich dieses Mal sogar mehr als nur die Puzzling World sah (obwohl wir bei der natürlich auch noch einmal stehen blieben). Wir spazierten den See entlang und sahen den Wanaka-Baum, der zu einer Weltberühmtheit wurde, weil er mitten im Wasser steht, ohne je Schaden zu nehmen, während alle Pflanzen um ihn herum abgestorben sind. Wie der letzte seiner Art steht er stoisch im Wasser, als wüsste er gar nicht, dass das eigentlich nicht möglich sein sollte!

    Danach, auf dem Weg nach Franz Josef, fing es an zu regnen. Zuerst nur leicht, dann immer stärker bis wir uns mitten in einem gewaltigen Gewitter befanden. Der See, an dem wir übernachteten, stieg über Nacht um fast einen Meter an und zwischendurch schüttelte der Wind das Auto so stark durch, dass ich ernsthaft überlegte weg zu fahren, bevor wir umkippen würden. Eine Frau, die ihr Zelt direkt am See aufgebaut hatte, musste mitten in der Nacht umsiedeln, weil das Wasser ihr Zelt überflutet hatte. Klassisches Westküsten Wetter. Trotz allem haben wir auch dieses Abenteuer überlebt und flüchteten in den frühen Morgenstunden.

    Der anhaltende Regen hielt uns trotzdem nicht davon ab, den Franz Josef Gletscher zu besuchen, den man überraschenderweise bei schlechtem Wetter besser sehen kann, als bei Sonne. Erst als wir wirklich bis auf die Knochen nass waren, fuhren wir weiter. Wir kämpften uns noch einige weitere Stunden durch den Regen, vorbei an Aussichten, die vermutlich wirklich schön gewesen wären, wenn man irgendwas erkennen hätte können, gaben schließlich auf und machten auf einem kleinen Campingplatz halt. Dort vertrieben wir uns die Zeit, indem wir versuchten bei der Feuerstelle ein kleines Lagerfeuer aus Papier und halbnassem Holz zu machen- wie richtige Pfadfinder, sozusagen! Die Leute die sich vernünftigerweise in ihren Autos vor dem Regen versteckt haben, müssen sich dabei auch ihren Teil gedacht haben.

    Über den Arthur’s Pass, dessen Berge und Flüsse wir tatsächlich wieder sehen konnte, weil das Wetter endlich wieder besser wurde, begaben wir dann wieder zurück nach Christchurch, wo ich mich endlich damit befassen musste, mein Auto zu verkaufen- immerhin hatte ich nur noch drei Tage Zeit, bevor mein Flug nach Sydney gehen würde! Zu meinem Glück gibt es aber Social Media, das mir innerhalb von einer halben Stunde sechs Interessenten einbrachte. Es ist überraschend, wie sehr man an einem Auto hängen kann, wenn man zwei Monate darin gewohnt hat. Am liebsten wäre ich einfach damit davon gebraust, hätte meinen Flug gecancelt und mir eine Fähre gesucht, die mich mitsamt Auto über das tasmanische Meer bringen würde. Da ich aber leider weder Zeit noch Geld dafür hatte, musste ich mich widerwillig doch den potenziellen Käufern stellen, panisch zusammenzucken, als einer bei der Probefahrt mit meinem Auto an den Randstein fuhr und nervöse Kommentare abgeben, sollte jemand nicht so vorsichtig fahren, wie ich es für angebracht hielt. Endlich verstehe ich, wie sich meine Mutter bei all unseren anfänglichen Fahrten gefühlt haben musste!

    Schlussendlich fand ich dann ein israelisches Pärchen, das mir vernünftig genug erschien, um mein geliebtes Auto übernehmen zu können. Auch weil sie darauf bestanden, das Auto beim Mechaniker durchchecken zu lassen und die mein Angebot, das mir einen ordentlichen Gewinn einbrachte, annahmen.

    Meine letzten zwei Tage mit meinem mobilen Zuhause hatten begonnen.

    Ich verabschiedete mich wehmütig von Adam, der in den Norden aufbrach um nach Arbeit zu suchen und fuhr für einen letzten Ausflug mit meinem Auto nach Hanmer Springs- ein wunderschönes kleines Dorf, im Norden von Christchurch, das so abgeschottet von jeglichen Städten ist, dass allein der Aufenthalt dort genügt, um sich danach wie nach drei Wochen Spa-Urlaub zu fühlen. Das ist der Ort, an dem die Neuseeländer Urlaub machen, wenn ihnen die „Städte“ zu viel werden.

    Ich spazierte durch den Wald, besuchte die heißen Quellen und dann, als ich mich wirklich nicht mehr davor drücken konnte, packte ich das erste Mal seit zwei Monaten wieder meinen Rucksack. Ich putzte ein letztes Mal mein Auto, fuhr ein letztes Mal Tanken und verbrachte meine letzte Nacht auf meinen vier Rädern. Die zweistündige Rückreise verging viel zu schnell und plötzlich standen wir schon bei der Post um den eingetragenen Besitzer zu ändern. Als wir zurück zum Auto gingen stieg ich bei der falschen Seite ein und als sie mich bei meinem Couchsurfing- Host für meine letzte Nacht in Neuseeland absetzte, brach mir das Herz, als ich sie mit meinem Auto davonfahren sah. Ich denke, für eine Weile habe ich jetzt genug davon, mich von Personen und Dingen zu verabschieden, die mir so ans Herz gewachsen sind.


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