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    Halbzeit

    Es gibt einen ausschlaggebenden Grund, der mich dazu veranlasst hat, diesen Eintrag zu verfassen. Ich bin gestern zufällig über einen meiner ersten Blogs gestolpert (den ich allerdings nicht veröffentlicht habe) und konnte kaum glauben, dass ich es war, die ihn geschrieben hat. Und auch, wenn es nicht unbedingt angenehm ist- ich werde jetzt nicht aufhören, ehrlich zu sein.

    Ich habe mir den Eintrag wieder und wieder durchgelesen und versucht, mich daran zu erinnern, wie es mir damals gegangen ist. Wie ich empfunden habe, woher diese Angst kam, diese ewige Unruhe, die mich verfolgt hat. Wie selbstverständlich ich zwei bis drei Panikattacken pro Woche hingenommen habe, ohne mich weiter damit zu befassen, woher sie kommen. Ich war immer rastlos, immer unzufrieden, immer…angespannt. Nicht bewusst. Nicht so, dass ich mir die ganze Zeit gedacht hätte, dass etwas falsch läuft. Dass mir etwas fehlt.

    Ich habe viel darüber nachgedacht, wie sehr ich mich weiterentwickelt habe, in diesen letzten drei Monaten. Wie ich an meinem ersten Tag in Jakarta aus dem Flughafen gestolpert bin und beinahe wieder umgedreht hätte, weil mir die Stadt zu einschüchternd war. Wie ich versucht habe, meinen Rucksack in ein Mini-Schließfach zu sperren, aus Angst, dass mich jemand ausrauben könnte, während ich schlafe. Tatsache.

    Einen Monat später hatte ich einen Vulkan bestiegen, hatte mich im Nirgendwo verirrt, war benzinlos gestrandet, hatte unglaublich viele neue Freunde gefunden, hatte einen Eindruck davon, was ich konnte und was nicht, hatte neue Perspektiven und mich mehr als einmal sagen hören „Ich fühle mich hier weniger allein, als Zuhause“ und das, obwohl ich jede Menge Freunde und Familie habe, die ich wertschätze und die mich wertschätzen. Ich hatte gelernt, dass man überall auf der Welt Menschen findet, die dich vorbehaltlos aufnehmen und deinen Horizont erweitern. Und obwohl ich im Prinzip alleine losgereist bin, war ich trotzdem nie auf mich gestellt. Als ich Indonesien verließ, war ich bereits ein anderer Mensch als vor meiner Abreise. Kathi 2.0. wie eine Freundin von mir einmal angemerkt hat.

    Noch einen Monat später, als ich die Nordinsel Neuseelands hinter mir ließ, hatte ich das andere Extrem erlebt. Ich war wochenlang allein durch die Einöde gefahren, meinen Gedanken und Ängsten ausgesetzt gewesen und musste mich allein um Grundbedürfnisse wie eine Dusche, Essen, Schlafplätze, Strafzettel und andere Katastrophen kümmern. Ich hatte mich im Wald verirrt und alleine wieder rausgefunden, hatte eine wunderbare Reisebegleitung gefunden, hatte den Sonnenaufgang vor der restlichen Welt gesehen. Hatte tagelang nur mich selbst als um mich und auf der anderen Seite die merkwürdigsten Erlebnisse mit verschiedensten Personen. Ich hatte Landschaften gesehen, die man sich nicht vorstellen könnte und war durch Mordor spaziert. Ich hatte viele Neuseeländer kennengelernt und noch mehr Deutsche und habe etwas gelernt, von dem ich nicht einmal wusste, dass ich es lernen musste.

    Ich kann mich immer und überall auf mich selbst verlassen.

    Heute sind es drei Monate. Drei Monate, die ich von Zuhause weg bin und es kommt mir so viel länger und kürzer gleichzeitig vor. Als hätte ich nie etwas anderes gemacht und als wäre ich gestern erst angekommen. Die Südinsel Neuseelands war nicht nur landschaftstechnisch, sondern auch psychisch etwas komplett anderes, als die Nordinsel. Vielleicht, weil ich in diesem ganzen Monat zwei Tage ohne Begleitung unterwegs war. Vielleicht weil sie so paradiesisch ist und man sich meistens fühlt, wie in einem Traum. Ich habe die intensivsten Freundschaften meiner Reise geschlossen, Pläne für die Zukunft geschmiedet, an die ich nie gedacht hätte, meine Bucket-List um ein Vielfaches verlängert und Einladungen in Länder angenommen, die mich vor einigen Wochen noch nicht einmal interessiert hätten. Ich musste Leute verabschieden, die ich aus ganzem Herzen lieber bei mir behalten hätte und mein erstes eigenes Auto, mit dem ich in zwei Monaten 10.000 km gefahren war, wieder verkaufen.

    Und jetzt, an meinem letzten Abend, wird mir bewusst, dass ich seit drei Monaten keine Panikattacke mehr hatte. Dass ich plötzlich schlafen kann wo auch immer ich bin, dass ich nicht nervös werde, wenn ich mit Fremden ausgehe und dass ich nicht immer mit dem Schlimmsten rechnen muss. Dass es nicht unbedingt schlecht ist, nicht für alles einen Plan zu haben oder einfach mal zu schauen was passiert, weil das Ende schon irgendwie gut sein wird. Und alles was es dafür gebraucht hat, waren drei Monate fernab von jeglichem Druck- ausgeübt durch mich oder andere. (Meistens allerdings mich).

    Einige Wochen bevor meine Reise losging fragte ich einmal, ob das, was ich vorhabe Weglaufen gleicht. Jetzt kann ich sagen- zum Ersten Mal höre ich überhaupt erst auf wegzulaufen. Zum ersten Mal habe ich nicht das Gefühl, lieber woanders oder jemand anderes sein zu wollen, als ich bin. Deshalb stellt sich mir die Frage: Muss man wirklich erst ans andere Ende der Welt reisen, um das zu begreifen? Wenn ich bedenke, wie viele Leute ich kenne, denen es ähnlich ging wie mir, drängt sich mir diese Frage wieder und wieder auf. Und ich denke, dass das weniger mit dem Ort, als sich selbst zu tun hat. Denn die größte Sache, die ich hier gelernt habe, ist, dass Glück von Innen kommt. Ganz egal, wo man ist.


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