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    Waves and Babes

    Ich verdrängte meinen schlechten Start schnell, als Natalie und ich in den Bus stiegen und durch Glebe (der Vorort, in dem ich wohnte) Richtung Innenstadt düsten. Allein die Tatsache, dass es regelmäßige, genutzte öffentliche Verkehrsmittel gab, war beinahe schon Sightseeing genug für mich. Sushi- Bars, Bäckereien, Seven-Elevens und jede Menge Convenience Stores zogen an mir vorüber, während die Gebäude größer und die Straßen voller wurden. Ich war wieder in der Zivilisation. Zugegeben, ich war anfangs ein wenig überfordert mit dem Verkehr, dem Hauptbahnhof (ich hatte seit drei Monaten keinen Zug gesehen) den Menschenmassen, der Diversität der vertretenen Nationen (im Gegensatz zu Neuseeland, das reinweiß ist) und den Möglichkeiten. Ich hing mich an Natalie, die mich navigierte als wir mit zwei Bussen und einem Zug ans andere Ende der Stadt fuhren, wo eine Schaukel positioniert ist, bei der man Fotos machen kann, bei denen es so aussieht als ob man über der Skyline der Stadt schaukelt. Der Wind war etwas kontraproduktiv, weswegen selbst die besten Fotos eher aussahen, als ob der Cast von „Fluch“ auf Mittagspause gegangen wäre, als nach einem schönen Instagram-Schnappschuss. Naja, schön anzusehen war es auf alle Fälle.

    Wir spazierten durch die Stadt, ich ließ mir einige Empfehlungen geben und als sich unsere Wege trennten, war ich endlich wieder bester Laune. Ich kaufte mir in einem Anflug der Nostalgie einen Cappuccino im „ Little Vienna“ und schlenderte durch die Straßen der angeblich beliebtesten Stadt der Welt. Besonders zu Weihnachten hier zu sein, hatte einen besonderen Reiz für mich. Ich liebe Weihnachten Zuhause und ich vermisse die Weihnachtsmärkte, Punsch und Eislaufen, ganz zu schweigen von meiner Familie mehr, als ich in Worte fassen könnte. Trotzdem beobachtete ich mit einer gewissen Faszination, wie die Weihnachtszeit an einem Ort abläuft, bei dem es zu Weihnachten 36 Grad hat. Business Männer trugen zu ihren Anzügen Weihnachtsmützen, als wäre es das Normalste auf der Welt. Überall stehen Weihnachtsbäume und die Geschäfte sind voll von Weihnachtsmusik. Schräge Kombination, aber hey- sie versuchen es immerhin!

    Es war später Nachmittag, als ich endlich den Ort erreichte, der mich vollends davon überzeugte, in Sydney angekommen zu sein. Das Opera House erstreckte sich zu meiner Rechten, die Harbour-Bridge zu meiner Linken und der Hafen zwischen diesen beiden Monumenten war gespickt mit Parks, Straßenmusikern, Eisgeschäften und jungen, wunderschönen Leuten. Ganz ehrlich- würde es ein Magazin über Sydney geben, müsste man es „Waves and Babes“ nennen. Sonnengebräunte, durchtrainierte Menschen, die halbnackt durch die Stadt streifen, als wäre es ganz normal, wie aus einem Lifestyle Magazin für die Surfer von Heute auszusehen. Sie sind so bezaubernd, dass sie sogar das Opera House in den Schatten stellen. Obwohl das nicht besonders schwer ist- das Wahrzeichen der Stadt sieht von Nahem eher schmutzig und billig aus, als eindrucksvoll. Ich kaufte mir ein paar Sushi- Rolls, wurde kurz darauf von einer Möwe attackiert (Jup, solche Dinge passieren mir tatsächlich überall auf der Welt) und versuchte mich nach einem peinlichen Abwehrmanöver, das aus Armwedeln und lauten Ausrufen wie „Ah“ und „Was zur…?“ bestand, unauffällig unter die Menschen zu mischen (elegante Abgänge waren immer schon mein Ding!).

    Dennoch- meine Laune war sogar soweit gestiegen, dass ich mich dazu entschloss, es nach langer Zeit das erste Mal mit abendlichem Sport zu versuchen. Das führte zu folgender Unterhaltung mit einer meiner Zimmergenossinnen:“ Ich gehe in den Park laufen, möchtest du mitkommen?“ Sie: “Oh ja, sehr gerne ich gehe nur noch schnell unter die Dusche!“ Ich: „… Ich meine mit „Laufen“ Joggen, nicht Gehen“ Sie: „Oh… dann nicht!“ Da kann man nur den Kopf schütteln!

    Am nächsten Tag brach ich früh auf und besuchte „Paddy’s Market“ – den größten Insider-Flohmarkt Sydneys. Was immer man dort braucht- man bekommt es. Ich hatte immer schon ein Fable für diese Art von Märkten und so verbrachte ich den Vormittag damit durch die vielen, vielen Gänge zu ziehen, mir den ausgestellten Kram anzusehen (hauptsächlich Handyhüllen und sexy Faschingskostüme), mir unschlagbare Angebote zurufen zu lassen und meinen Obst und Gemüse Vorrat für die nächste Woche mit nur 8 Dollar aufzustocken. Ich liebe Flohmärkte.

    Anschließend besuchte ich- haltet euch fest- Aladdin, das Disney Musical, das zufällig gerade in Sydney aufgeführt wurde. Da es keinen größeren Disney Fan als mich gibt (zumindest kenne ich keinen), kaufte ich mir ein Last Minute Ticket, das überraschend günstig war und setzte mich zu den zahlreich anwesenden Kindern. Vielleicht hätte ich doch in die Abendshow gehen sollen. Dennoch, ich gewöhnte mich schnell an das Gekicher, ja, fand es sogar ganz entzückend, half dem Mädchen neben mir ihre riesige Eiskugel in meinem Schoß fallen zu lassen und bekam eine gratis Rückenmassage von dem Jungen hinter mir, der in unregelmäßigen Abständen gegen meinen Sitz trat. Das Musical war trotzdem toll und als ich danach zu einem der vielen Strände fuhr, in einem der vielen Steinpools badete und mir die eindrucksvollen Klippen ansah, hinter denen sich Sydney erstreckt, fing ich zum ersten Mal an zu verstehen, warum Leute ihr Land verlassen, um an einem anderen Ort zu leben.


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