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    Silvester

    Silvester in Sydney zu verbringen, war für mich so hoch auf meiner To-Do-Liste, dass ich nicht einmal wirklich darüber nachdenken musste, es auch zu tun. Es war eine Selbstverständlichkeit. Immerhin ist es einer der beliebtesten Orte für Silvester, wenn nicht sogar der Beliebteste. Und ich liebe Silvester, also fügte sich das praktischerweise zusammen. Umso überraschender ist es, dass ich, die alles immer bis ins kleinste Detail organisiert und plant, die eine Sache, die ich tatsächlich organisieren hätte SOLLEN, nicht organisiert hatte. Die letzten drei Monate hatten mich wohl verweichlichen lassen, denn als ich zuerst in Sydney ankam und feststellte, dass so gut wie alle Hostels über die Silvester Nacht ausgebucht waren, traf mich die harte Realität mitten ins Gesicht- Ich war nicht die Einzige, die sich gerne das Feuerwerk hier ansehen würde. Die Geschichte mit Silvester entwickelte sich zu einem immer größer werdenden Chaos- ich hatte die Dimensionen komplett unterschätzt. Ich fand nach stundenlanger Suche ein Hostel, dass ich für 100 Dollar die Nacht buchte (und das in einem 6- Bett-Zimmer). In meinem Kopf war Silvester hier wie auch sonst überall, man geht abends zu einem guten Spot (das Opera House, wie ich mir naiv ausmalte) und sieht sich von dort das Feuerwerk an. Als ich jemanden in meinem Hostel fragte, wie er die Nacht verbringen würde, sagte er, dass er zum Glück ein Ticket für einen guten Aussichtspunkt hatte, sich daher keine Sorgen machen musste. Ich war verwirrt. „Ticket?“ fragte ich. Er sah mich an, als wäre er nicht sicher ob ich die Frage ernst meine. Er klärte mich auf. Für die besten Feuerwerk Plätze wurden Tickets verkauft, die seit Wochen ausverkauft waren, für die gratis Spots musste man im Schnitt um 07:00 Uhr anstehen, um einen Platz zu ergattern. „Sind fünf Stunden im Vorhinein nicht etwas übertrieben?“ fragte ich in meiner Naivität. Eine kurze Stille trat ein. „Ich rede von 07:00 Uhr morgens“ war seine Antwort.

    Ich wurde zunehmend nervös. Ich wusste noch nicht einmal, mit wem ich es anschauen könnte (Natalie musste vermutlich arbeiten) und ich würde direkt von der Farm kommen, ich war völlig planlos. Zum vermutlich ersten Mal in meinem Leben hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet, mich auch nur darüber zu informieren, ob man etwas buchen müsste. Die Vorstellung, 17 Stunden allein irgendwo zu warten beunruhigte mich und ich verfluchte mich für meine Unbedachtheit. Ich sprach mit Melissa, entschied mich dafür, schon am 30. Nach Sydney zurückzukehren und eine Nacht davor nochmal 70 Dollar für ein Hostel auszugeben, damit ich am 31. früh genug vor Ort (welchem, wusste ich immer noch nicht) sein könnte.

    Hier die Abfolge der Ereignisse:

    30.12. :

    Ich fuhr früh morgens die 4 Stunden mit Bus und Zug zurück nach Sydney. Ich checkte in mein Hostel ein, sprach mit Natalie, die zu meinem Glück am Silvesterabend doch nicht arbeiten musste und ließ sie entscheiden, in welchem Park wir das Feuerwerk ansehen würden. Ein kleiner Tipp am Rande: Die Nacht vor Silvester durchzumachen, ist in der Regel nicht die klügste Idee. Ich hatte mich für den Abend mit einem Freund verabredet, den ich das letzte Mal sehen würde, bevor ich weiterziehen würde. Wir wechselten von Bar zu Bar, platzten in eine Hochzeit und ehe ich mich versah, war es 05:00 Uhr morgens. Da mein Wecker um 06:30 wieder läuten würde, zog ich es vor, einfach aufzubleiben, anstatt es zu riskieren ihn zu verschlafen und stellte mich auf einen sehr langen, sehr müden Tag ein.

    31.12.:

    Ich verließ mein Hostel völlig fertig um 08:00 Uhr, fuhr in das, welches ich für die Silvester Nacht gebucht hatte, holte meine Schlüsselkarte und ließ mein unnötiges Gepäck dort. Ich kaufte mir einen Kaffee, der größer war als mein Brustkorb und versuchte, irgendwie wach zu bleiben. Ich traf Natalie und wir fuhren zum Pirrama Park, in dem wir unseren restlichen Tag verbringen würden. Ich bin immer wieder überrascht (und neidisch) wie gut manche Menschen für solche Events vorbereitet sind. Die Leute hatten Sonnenschirme, Partyzelte, kistenweise Alkohol, Picknick- Decken, Essen, das für die nächsten Wochen gereicht hätte. Was wir hatten? Luft und Liebe.

    Wir fanden einen guten Platz, ließen uns auf unseren Cardigans, die wir improvisiert zu Decken umfunktionierten, nieder und saßen 13 Stunden in der prallen Sonne. In diesen 13 Stunden taten wir alles, um uns irgendwie bei Laune zu halten, wir schmuggelten nicht- erlaubte Getränke ins Gelände, ich las ein 400 Seiten langes Buch, wir spielten Karten, wir erzählten uns unsere Lebensgeschichten. Ich fand mich bald in einem Stadium wieder, in dem mein Körper zwar wusste, dass ich dringend schlafen müsste, mein Geist aber immer hyperaktiver wurde. Ich torkelte, ohne Alkohol getrunken zu haben, konnte keine vernünftigen Sätze mehr bilden und trotzdem blieb ich wach. Nach so viel Ärger würde ich es nicht wagen, Silvester zu verschlafen. Die Stunden vergingen zäh und langsam. Irgendwann kam der Rest unserer Gruppe, was zumindest für ein bisschen Ablenkung sorgte.

    Erst als es wirklich dunkel wurde, fing die Stimmung an, umzuschwingen. Bis dahin ging es eher darum, Zeit totzuschlagen, als den Tag tatsächlich zu genießen. Als die Sonne sich dem Horizont näherte, sie die Musik lauter drehten und Flutlichter aufstellten kam endlich die Energie auf, die ich an Silvester so liebe. Wie ein Summen in der Luft. Ich weiß, es ist im Grunde ein Tag wie jeder andere und doch habe ich jedes Jahr das Gefühl, dass die Leute unbeschwerter sind, das alte Jahr loslassen und überall diese frische „Neuanfang“- Stimmung herrscht. Ich liebe es einfach. Alle sind so freundlich zueinander, wünschen sich ein schönes neues Jahr, feiern zusammen, warten zusammen auf das größte Feuerwerk der Welt. Schon beim Kinderfeuerwerk um 21:00 Uhr standen die Leute in Massen auf dem Peer und schauten begeistert zu. Schon das Kinderfeuerwerk ließ mich staunen. Trotzdem war es nichts, im Vergleich zu dem um Mitternacht. Kein Foto und kein Video kann auch nur annähernd aufnehmen, wie unglaublich es ist. Die Feuerwerke formten Herzen, Rosen, Kleeblätter, ließen die Nacht erstrahlen und, begleitet von wunderschöner Musik, die Herzen höher schlagen. Es war das Warten wert. Ich kann auch nicht in Worte fassen, wie eindrucksvoll es war. Ich will es auch gar nicht versuchen. 2017 war endlich angekommen und es versprach, unvergesslich zu werden.


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