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    South West Rocks

    Nachdem wir Silvester und das darauffolgende Schlafkoma überstanden hatten, machten Natalie und ich uns auf den Weg, die Ostküste gemeinsam zu bereisen. Eigentlich wollten wir uns bei Greyhound nur über unsere Möglichkeiten informieren- vier Stunden später kamen wir mit unendlich vielen Tickets & Tourplänen mehr und fast 2000 Dollar weniger wieder heraus. Wooops. Leider sind die Angebote (und Promoter) zu verlockend, um der Versuchung zu widerstehen. Wie auch immer, für alle die nicht wissen, wie Greyhound funktioniert: Das Transportmittel ist ein Bus, mit dem man, je nachdem welches Ticket man kauft, jederzeit aus und wieder einsteigen kann. Wir entschieden uns für das klassische Sydney > Cairns Ticket. Solange wir also in eine Richtung fahren würden, könnten wir so oft wir wollen off und wieder on hoppen. Zusätzlich zu diesem kam dann noch eine Kanutour, ein Fraser- Island Aufenthalt und eine Bootstour um die Whitsundays, ein Tauchgang und eine Krokodiltour (Kommt schon, wie könnte ich da „Nein“ sagen?) hinzu.

    Wir fuhren gemeinsam noch einmal für einige Tage zu Mark und Melissa, tankten Energie und beendeten meine angefangene Arbeit. Danach ging es nach South- West- Rocks (es liegt weder im Süden, noch im Westen, also wer auch immer so viel Humor hatte, Gratulation dazu!). Falls ihr davon noch nie gehört habt, ist das keine Schande- ohne Mark hätte ich überhaupt nicht gewusst, dass dieser Ort existiert. Ehrlicherweise gibt es dort auch nicht besonders viel, wenn man kein Fan des Tauchsports ist. South-West-Rocks ist ein kleiner Ort, voller Kängurus die in jedermanns Garten ihr Geschäft verrichten (wie wir erfahren haben) und mit einigen schönen Stränden. Wie schon gesagt. Hauptsächlich ging es mir ums Tauchen, weil das, wie sich herausstellte, einer der besten Tauchorte der Welt ist (und so wenig Menschen wissen davon!). Am nächsten Morgen um 07:00 Uhr ging es also los und wir stachen in See. Das Wetter war nicht besonders, weswegen wir alle nach spätestens fünf Minuten Fahrt unser Frühstück bereuten. Das Ziel war Fish Rock (auch Fish’n’Chips genannt). Nach so langer Zeit wusste ich fast schon nicht mehr, wie es geht. Aber nach dem eiskalten, enttäuschenden Tauchgang in Neuseeland war es beinahe als würde ich wieder nach Indonesien zurückkehren. Das Wasser hatte angenehme 26 Grad, die Sicht war herrlich und umkreist wurden wir von mehr Fischen als man sich vorstellen kann.

    Für den kommenden Teil ein kleiner Funfact über mich- ich bin seit einigen Jahren ein riesen Hai- Fan. Ich glaube damals, als ich sie als meinen vertiefenden Schwerpunkt bei meiner Matura hatte, hat sich das ganze Wissen über sie, vermischt mit meinem Hang zu missverstandenen Lebewesen, zu dieser fast schon zu starken Begeisterung entwickelt. Seitdem suche ich nach Organisationen, die Haie unterstützen und retten, beziehungsweise nach einer Möglichkeit sie aus der Nähe zu sehen. Als ich also erfuhr, dass man in South- West Rocks mit Haien tauchen kann, stellte sich die Frage ob wir dorthin fahren sollen, für mich gar nicht erst. Ihr könnt euch vorstellen, wie aufgeregt ich war. So viel dazu.

    Wir tauchten zu der Hai-Schlucht und zack- da waren sie. 20- vielleicht 30 Haie, einfach so. Da sie nachts jagen, schwammen sie zwischen uns und den Fischen umher, als wären wir nur weitere Meereslebewesen und nicht ein auf dem Silbertablett serviertes Mittagessen. Vielleicht wussten sie aber auch, wie wenig Gefahr wir darstellten und kümmerten sich deshalb so wenig um uns. Ich war begeistert. Das Grinsen auf meinem Gesicht war so breit, dass regelmäßig Wasser in meine Brille kam, aber wen juckt das schon, wenn man sich einen lebenslangen Traum erfüllt? Die Stunde verging zu schnell und als wir für die einstündige Unterbrechung aufs Boot zurückkehrten war der Wellengang nicht unbedingt ruhiger. Mein Beileid gilt immer noch dem armen Tropf, der, kaum aus dem Wasser, angefangen hat sich über die Reling hinauszulehnen und alles wieder von sich zu geben, was er die letzten 20 Jahre zu sich genommen hat. Es war ein nicht enden wollender Strom an Erbrochenem und ich sag euch- der Typ ist mein verdammter Held. Als wir uns nämlich für den zweiten Tauchgang fertig machten, blieb er nicht auf dem Boot (wie ich es vermutlich gemacht hätte) sondern zog sich mit uns gemeinsam wieder an. Ich beobachtete mit einer Art bewundernder Angeekeltheit wie er sich mit voller Montur aufrichtete, sein grünes Gesicht noch ein letztes Mal über die Reling beugte und dann ohne Weiteres ins Wasser sprang. Das nenn‘ ich Hingabe.

    Der zweite Tauchgang führte uns durch eine Höhle, durch die man sich aus 20m Tiefe durch einen 10m Schornstein nach oben zwängen musste. Dort erwarteten uns mehr Haie, Rochen, Hummer und jede Menge Fische. Erinnert ihr euch an die Szene in Findet Nemo, bei der sie nicht durch den Graben schwimmen, sondern oben drüber? Wäre das kein Animationsfilm, ich würde wetten, das ist der Ort, den sie ausgesucht hätten um die Szene zu filmen. Die Höhle sah haargenau so aus und war auch genauso furchteinflößend. Es war toll. Allein für den Moment, in dem das Licht beim Ausgang der Höhle durchgebrochen ist, würde ich den ganzen Trip noch einmal machen.


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