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Nim Bin
Nahe Byron Bay befindet sich der kleine Ort Nim Bin. Dieser ist die noch extremere Hippie- Version von Byron und damit das Ziel von jeder Menge Backpacker. Da wir viel davon gehörten hatten, zog es auch uns dahin. Wir entschlossen uns, dem Trampen eine Chance zu geben (das wollten wir beide immer schon ausprobieren) und wenn nicht in Australien, dann nie. Wenn ihr Tipps für erfolgreiches Hitch-Hiken braucht: 1) Malt ein Schild. 2) Seid ein Mädchen. Schlimm, aber wahr.
Wir positionierten uns am Straßenrand und nach zwei Minuten blieb schon der Erste stehen. Zu Beginn sagte er uns, dass er uns nur ein Viertel der einstündigen Strecke mitnehmen könnte. Schlussendlich fuhr er uns bis nach Nim Bin- weil das die australische Art ist. Wir unterhielten uns großartig- er stellte sich als Volksmusiker heraus, der in seinem Auto lebt, gerade einen Freund in Byron besucht hat und jetzt zurück nach Sydney fährt. Er sei schon seit Jahren nicht mehr in Nim Bin gewesen und hätte Lust, mal wieder vorbeizuschauen. Eine Stunde und jede Menge Spaß später setzte er uns an der Hauptstraße ab. Es war fast schon zu leicht.
Es ist merkwürdig, in Nim Bin zu sein. Es ist so weit weg, von der restlichen Welt, dass man das Gefühl hat in einer anderen Welt und Zeit zu sein. Die Ortschaft besteht nur aus einer langen Straße, an der sich kleine Häuser links und rechts entlangstrecken. Alles ist voller Bilder, Regenbögen, Hippies und Märkten. Man fühlt sich, als würde man mitten in Woodstock aussteigen und eine Zeitreise unternehmen. Über der ganzen Stadt hängt der Geruch von Gras, die Menschen demonstrieren für die Legalisierung von Drogen (wenn auch nicht besonders hingebungsvoll, vermutlich weil es nach jahrelangem Drogenkonsum einfach an Konzentrationsfähigkeit mangelt) und wenn man durch die Straßen spaziert lehnen sich ein Paar alte Frauen aus einem unauffälligen Van und murmeln verschwörerisch „Cookies?“. Ein seltsamer Ort, aber trotzdem eindeutig einen Besuch wert!

Als wir nach einigen Stunden genug gesehen hatten, bereiteten wir uns auf den Heimweg vor. Noch bevor wir den Daumen rausstreckten, blieb bereits jemand stehen (wie geht das überhaupt?). Er nahm uns bis nach Lizmore mit- zu Anfang war er noch recht nett, wurde aber zunehmend merkwürdiger. Er erzählte uns komische Geschichten, verbrachte mehr Zeit damit, sich die Haare im Rückspiegel zu kämmen, als auf die Straße zu schauen und erklärte uns jedes Straßenschild, ohne dass wir danach gefragt hätten. Irgendwann fragte er uns „Is my driving okay? Because I’m pretty stoned“. Hätte uns vielleicht klar sein müssen, da wir aus Nim Bin kamen. Zum Glück ließ er uns fünf Minuten danach aussteigen.
Wieder dauerte es keine drei Minuten, bis erneut jemand stehen blieb. Ein junger Typ namens Ryan, der dem australischen Klischee so sehr entsprach, wie man ihm überhaupt nur entsprechen kann. Er war blond, gebräunt, surfte in seiner Freizeit und lebte in Byron Bay, reiste viel, kürzte alle Wörter ab und fluchte, wie es nur die Australier können.Wir verstanden uns fabelhaft und er machte die merkwürdige Fahrt von davor wieder wett. Er setzte uns vor unserem Hostel ab und fuhr seiner Wege. Aussies- man muss sie einfach lieben.
Fazit? Wir haben insgesamt nicht mehr als fünf Minuten auf eine Mitfahrgelegenheit gewartet, haben tolle Leute kennengelernt, uns 40 Dollar für den Bus gespart, Nim Bin gesehen und von drei Menschen die uns mitgenommen haben, war nur einer schräg. Für mich ein guter Schnitt!







