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    Byron Bay


    Byron Bay stellte uns vor eine Herausforderung der neuen Art. Bisher war die Frage der Unterkunft nie wirklich da. Für gewöhnlich hatte ich ein Hostel, Couchsurfer, Freunde, etc. bei denen ich unterkommen konnte. Sogar in Sydney zu Silvester hatte ich noch etwas gefunden und man sollte meinen, dass es nicht mehr Andrang geben könnte als zu diesem Anlass.

    Byron Bay allerdings, ist eine andere Dimension. Als wir also nichtsahnend zwei Tage vor unserer Ankunft mal ganz entspannt nach einem Hostel suchten, wurde uns plötzlich klar, dass es keine mehr gab. Zu Anfang fanden wir das nicht besonders schlimm. Wir sagten Sachen wie „Wir finden schon eines, wenn wir ankommen!“ und „Einer der Couchsurfer wird sich schon melden!“. Es war 7 Uhr abends, als wir aus dem Bus stiegen. Wir nahmen das erste Hostel in Angriff, in dem uns der Typ hinter dem Empfang wortlos eine Liste der anderen Hostels plus Telefonnummern in Byron Bay und Umgebung entgegenstreckte. Zehn Minuten später und jede Menge Telefonate hatten wir von allen das Gleiche gehört. Voll, ausgebucht, wir sollen es nächste Woche wieder versuchen. Das Gleiche galt für alle Campingplätze, Hotels, Motels, Couchsurfer, Airbnbs, jede verdammte Absteige. Ha.ha. Was wir danach taten ist einzig und allein auf die bisher positiven Erfahrungen zurückzuführen, die wir bis dato mit Einheimischen gemacht hatten. Wir packten alle unsere Sachen und fingen an irgendwelche Leute auf der Straße anzusprechen, ob sie „etwas wüssten“ übersetzt, uns bei sich schlafen lassen. In keinem anderen Land würde ich das bedenkenlos machen, aber wenn man jemals in so einer Situation sein möchte, dann in Australien. Wir erzählten unsere Leidensgeschichte wieder und wieder, doch wir blieben erfolgslos. Es war zum Verzweifeln, jeder den wir ansprachen, war zwar aus Australien, aber nicht aus Byron Bay. Jedes Mal hörten wir das Gleiche: „Oh, I’m so sorry, I don’t live here, otherwise you could stay with me!“ Das half uns zwar nicht wirklich, aber wir gaben nicht auf.

    Wie auch immer, irgendwann sprach uns ein Mann an, der mitgehört hat, als wir gerade dabei waren zum 476sten Mal unsere Misere zu berichten und brachte uns zu dem gegenüberliegenden Hostel. Dort hatten wir zwar zwei Stunden vorher schon einmal angerufen, allerdings haben in der Zwischenzeit zwei Gäste storniert. Kurz gesagt: Wir hatten einen Schlafplatz. Unsere Erleichterung war grenzenlos, als wir nach zweistündigem durch die Straßen irren endlich unsere Rucksäcke ablegen konnten und für viel zu viel Geld drei Nächte buchen konnten. Danach quartierten wir uns ein, freundeten uns mit den Amerikanern und Engländern in unserem Zimmer an und konnten endlich anfangen, Byron Bay zu genießen.

    Es ist schwer, die Stimmung dort in Worte zu fassen. Byron Bay ist wie eine Art Blase aus Urlaubsstimmung, die Menschen sind glücklich und entspannt, die Sonne scheint unerlässlich, die Wellen sind mit Surfern gespickt. Es ist wunderbar. Man geht abends zum Strand und stolpert über eine Silent Disco, einmal die Woche gibt es eine Reggea- Party, es gibt Clubs namens „Cheeky Monkey“ und Regenbogenfarben überall. Byron Bay ist eine Hippie / Urlaubs/ Surfer Stadt. Sie ist klein, voll von Touristen und Leuten die entspannter sind als es irgendjemandem gut tut, sie liegt direkt am Strand, die Leute spielen Gitarre auf den Straßen, machen nichts als Party jeden Tag und sind super alternativ. Vermutlich ist der Ort deswegen so überlaufen.

    Plötzlich war ich in einem Lebensrhythmus, der tatsächlich dem eines Backpackers entspricht. Tagsüber entspannten wir am Strand, schliefen und spazierten durch die Stadt. Sobald es dunkel wurde, fingen wir zu feiern an. Wir gingen um 03:00 Uhr schlafen und standen um 04:30 Uhr wieder auf, um den Sonnenaufgang vom Leuchtturm zu sehen (eines der wenigen Dinge, die man in Byron Bay unternehmen kann). Wir lagen die halbe Nacht am Strand und besuchten Party um Party. Unser Hostel bot jeden Abend ein anderes Programm an, weswegen wir irgendwann bei einem Jelly-Wrestling Contest dabei waren, bei dem natürlich nur Frauen mitkämpfen durften (Ach diese Klischees). Es hatte was Entwürdigendes, Frauen dabei zuzusehen, wie sie sich halb nackt in schleimigem Zeug wälzen. Besonders, weil unsereins ziemlich gemein kämpft, wenn ich das so sagen darf. Eine der Teilnehmerinnen täuschte vor, zu tanzen und als die andere auch anfing, stieß sie sie plötzlich um und fiel über sie her. Trotz allem- eine unserer Freundinnen gewann den Wettkampf und damit 200 Dollar und hey, was machen da schon die 78 Typen, die sich an ihr aufgeilen?


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