• Home

  • Über mich

  • Blog

  • Pictures

  • Impressum

  • More

    © 2016 by Katharina Meissner

    <zurück
    Aktuelle Einträge

    Was sich seit meiner Heimkehr geändert hat

    Letzter Halt- Koh Samui

    Letzter Halt- Koh Samui

    Alleine reisen- Eine Einführung

    Alleine reisen- Eine Einführung

    Koh Tao

    Koh Tao

    Koh Phangan

    Koh Phangan

    Singapur

    Singapur

    Bye bye, Australia

    Melbourne

    Melbourne

    Cairns

    Cairns

    Townsville / Magnetic Island

    Townsville / Magnetic Island

    {"items":["5fda94523e746b00174ba624","5fda94523e746b00174ba620","5fda94523e746b00174ba621","5fda94523e746b00174ba61c","5fda94523e746b00174ba61f","5fda94523e746b00174ba622","5fda94523e746b00174ba61d","5fda94523e746b00174ba625","5fda94523e746b00174ba623","5fda94523e746b00174ba61e"],"styles":{"galleryType":"Columns","groupSize":1,"showArrows":true,"cubeImages":true,"cubeType":"max","cubeRatio":1.7777777777777777,"isVertical":true,"gallerySize":30,"collageAmount":0,"collageDensity":0,"groupTypes":"1","oneRow":false,"imageMargin":22,"galleryMargin":0,"scatter":0,"chooseBestGroup":true,"smartCrop":false,"hasThumbnails":false,"enableScroll":true,"isGrid":true,"isSlider":false,"isColumns":false,"isSlideshow":false,"cropOnlyFill":false,"fixedColumns":0,"enableInfiniteScroll":true,"isRTL":false,"minItemSize":50,"rotatingGroupTypes":"","rotatingCubeRatio":"","gallerySliderImageRatio":1.7777777777777777,"numberOfImagesPerRow":3,"numberOfImagesPerCol":1,"groupsPerStrip":0,"borderRadius":0,"boxShadow":0,"gridStyle":0,"mobilePanorama":false,"placeGroupsLtr":false,"viewMode":"preview","thumbnailSpacings":4,"galleryThumbnailsAlignment":"bottom","isMasonry":false,"isAutoSlideshow":false,"slideshowLoop":false,"autoSlideshowInterval":4,"bottomInfoHeight":0,"titlePlacement":"SHOW_BELOW","galleryTextAlign":"center","scrollSnap":false,"itemClick":"nothing","fullscreen":true,"videoPlay":"hover","scrollAnimation":"NO_EFFECT","slideAnimation":"SCROLL","scrollDirection":0,"scrollDuration":400,"overlayAnimation":"FADE_IN","arrowsPosition":0,"arrowsSize":23,"watermarkOpacity":40,"watermarkSize":40,"useWatermark":true,"watermarkDock":{"top":"auto","left":"auto","right":0,"bottom":0,"transform":"translate3d(0,0,0)"},"loadMoreAmount":"all","defaultShowInfoExpand":1,"allowLinkExpand":true,"expandInfoPosition":0,"allowFullscreenExpand":true,"fullscreenLoop":false,"galleryAlignExpand":"left","addToCartBorderWidth":1,"addToCartButtonText":"","slideshowInfoSize":200,"playButtonForAutoSlideShow":false,"allowSlideshowCounter":false,"hoveringBehaviour":"NEVER_SHOW","thumbnailSize":120,"magicLayoutSeed":1,"imageHoverAnimation":"NO_EFFECT","imagePlacementAnimation":"NO_EFFECT","calculateTextBoxWidthMode":"PERCENT","textBoxHeight":160,"textBoxWidth":200,"textBoxWidthPercent":50,"textImageSpace":10,"textBoxBorderRadius":0,"textBoxBorderWidth":0,"loadMoreButtonText":"","loadMoreButtonBorderWidth":1,"loadMoreButtonBorderRadius":0,"imageInfoType":"ATTACHED_BACKGROUND","itemBorderWidth":0,"itemBorderRadius":0,"itemEnableShadow":false,"itemShadowBlur":20,"itemShadowDirection":135,"itemShadowSize":10,"imageLoadingMode":"BLUR","expandAnimation":"NO_EFFECT","imageQuality":90,"usmToggle":false,"usm_a":0,"usm_r":0,"usm_t":0,"videoSound":false,"videoSpeed":"1","videoLoop":true,"gallerySizeType":"px","gallerySizePx":292,"allowTitle":true,"allowContextMenu":true,"textsHorizontalPadding":-30,"itemBorderColor":{"themeName":"color_12","value":"rgba(209,209,209,0)"},"showVideoPlayButton":true,"galleryLayout":2,"calculateTextBoxHeightMode":"MANUAL","textsVerticalPadding":-15,"targetItemSize":292,"selectedLayout":"2|bottom|1|max|true|0|true","layoutsVersion":2,"selectedLayoutV2":2,"isSlideshowFont":true,"externalInfoHeight":160,"externalInfoWidth":0},"container":{"width":220,"galleryWidth":242,"galleryHeight":0,"scrollBase":0,"height":null}}
    Archiv
    • April 2017 (1)
    • März 2017 (1)
    • Februar 2017 (7)
    • Januar 2017 (9)
    • Dezember 2016 (10)
    • November 2016 (8)
    • Oktober 2016 (8)
    • September 2016 (6)
    • August 2016 (1)

    Whitsundays

    Unser Weg führte uns ohne Umschweife zu dem Check-In Schalter des Bootes, das wir für unsere Whitsunday Umsegelung besteigen würden. Spank me, so der Name des Schiffes, würde uns für zwei Tage und zwei Nächte beherbergen und uns mit Essen, Schnorchelausrüstung und jede Menge Spaß und Abenteuer versorgen. Wir erreichten den Hafen nach einem 20 minütigem Marsch (und ich hatte gedacht ich könnte nach der Busfahrt nicht noch mehr schwitzen- ha!) und erhielten unsere Stinger-Suits, die wir verpflichtet waren, jedes Mal zu tragen, wenn wir uns ins Wasser begaben. Der Grund? Quallengefahr.

    Die Crew, die uns bereits erwartete, bestand aus folgenden Personen: Finn, der 23-jährige Skipper und definitiv der entspannteste und fähigste Mensch, dem ich seit langem begegnet bin. Cal, unser Koch, der es schaffte sogar mit der Mini- Küche, die an Board vorhanden war, die zauberhaftesten Gerichte zu kochen und dabei auf alle Allergien Rücksicht zu nehmen (Die Veganer bekamen sogar ein eigenes Soya-Kartoffelpüree!) und Alex, der, zugegeben, mehr zur Unterhaltung da war, als tatsächlich Schiffsarbeit zu verrichten (nur ein Scherz natürlich, er hat sich um die Segel usw. gekümmert. Ein Spaßvogel war er trotzdem!). Wir bestiegen also das Boot, belegten unsere Betten, die sich alle unter Deck in einem großen Raum befanden und fingen unser Segelabenteuer an. Wer Lust hatte, durfte beim Setzen & Korrigieren der Segel mithelfen, was dem Ganzen noch ein gemeinschaftliches Miteinander verlieh. Wir waren alle Teil der Crew!

    Ich war noch nie zuvor mehr als ein paar Stunden auf einem Boot gewesen und es hatte was seltsam Surreales, nach unserem ersten Schnorchelgang zurück an Deck zu gehen, die Sonne im Meer verschwinden zu sehen und sich nur mithilfe eines kleinen Flutlichtes an Deck zu bewegen, als es Dunkel wurde. Die Gruppe, mit der ich gemeinsam im Nacht- Bus gereist bin, beschloss einstimmig um 9, sich dem Abendprogramm der anderen nicht anzuschließen, sondern schnellstmöglich ins „Bett“ zu kommen. Ich war nicht die Einzige, deren Schlafrhythmus unter der Fahrt gelitten hatte! Davor gab es noch eine Dusche von der Dauer einer Minute (mehr war auf Grund der Wasserreserven nicht erlaubt) und schon kletterten wir in unsere kleinen Kojen. Wir schliefen trotz der unvorstellbaren Hitze (es hatte gefühlte 87 Grad da unten!) überraschend gut und fest und als der Weckruf um 06:30 Uhr kam, war die vorherige Nacht beinahe schon wieder vergessen. Außerdem muss ich dazu sagen, dass allein die Tatsache, sich mit einem Kaffee und einem guten Frühstück an Deck setzen zu können, die letzten Reste der Nacht verschwinden zu sehen und die frische Seeluft einzuatmen so ziemlich alles entschuldigt.

    Das Hauptziel der Whitsunday Tour ist immer der Whitehaven Beach- ein Strand, der zu 99,9% aus Quarz besteht. Dieser Wert macht ihn nicht nur zum reinsten und weißesten Strand der Welt, sondern auch zum wertvollsten. Wenn man dabei erwischt wird, wie man etwas davon stiehlt, droht eine Geldstrafe von 2.000 Dollar! Der Grund? Da er so lupenrein ist, eignet er sich hervorragend zur Glasproduktion und muss vor Ausbeutung geschützt werden. Verrückt, nicht wahr?

    Jedenfalls erreichten wir dank dem frühen Weckrufs als erste Gruppe von vielen den Strand. Es war wie in einem Traum. Der Sand fühlte sich unter den Füßen an wie Babypuder, das Wasser hatte alle vorstellbaren Blautöne und in den seichteren Teilen sahen wir junge Zitronenhaie, Rochen und jede Menge Fische. Es ist, als würde man mitten ins Paradies hineinstolpern. Leider vergisst man hierbei auch schnell, dass man sich trotz allem noch in den Tropen befindet. Und wovon gibt es in den Tropen jede Menge? Genau- Regen. Besonders (ihr würdet es nie erwarten) in der Regenzeit, die gerade herrschte! Und obwohl wir sehr viel Glück mit dem Wetter hatten, wurden wir schlussendlich doch von einem klassisch-tropischen Regen zurück zu unserem Boot getrieben.

    So schnell er kam, so schnell war er dann allerdings auch wieder weg- bei unseren beiden Schnorchelausflügen nach dem Lunch war von dem Unwetter nichts mehr zu erahnen. So ist das eben hier! Obwohl diesen Schnorchgelgängen vermutlich nicht einmal der schlimmste Sturm etwas an Schönheit nehmen hätte können. Wir befanden uns am inneren Great Barrier Reef und die Korallengärten waren einfach unvorstellbar divers und bezaubernd. Jeder neue Fleck war schöner als der vorherige und die Fische hatten nach Jahren der menschlichen Umzingelung jegliche Scheu verloren, weswegen sie uns umkreisten als wären wir selbst Bewohner der Unterwasserwelt. Es ist nicht in Worte zu fassen, wie schön dieser Anblick war, die Farben, Lichtspiele, verschiedenen Oberflächen und die unglaublich vielen Tiere, die sich uns darboten. Irgendwann mussten wir leider doch wieder an Board und entfernten uns langsam und schaukelnd vom wunderschönen Riff.

    Es war ein anstrengender Tag- dennoch waren unsere Energiereserven wiederhergestellt und wir verbrachten die Nacht damit mit den anderen Spiele zu spielen, zu reden, an Deck zu liegen, den immensen Sternenhimmel samt Milchstraße anzustarren und Delfine zu beobachten, die sich im Dunkel der Nacht um unser Boot tummelten. Wie schon erwähnt, surreal.

    Der nächste und letzte Tag unseres Trips begann noch früher als der vorige. Wir wurden ohne Frühstück in unsere Stinger Suits gesteckt und sprangen sozusagen direkt vom Bett ins Meer für unseren letzten Schnorchelgang. Das war auch das letzte Ereignis unserer Segeltour.

    Rückblickend betrachtet, kann ich das Schnorcheln folgendermaßen zusammenfassen: Der erste Gang war okay- schön, aber nichts Besonderes. Der zweite war ein bisschen schöner, aber immer noch nicht überragend. Der vorletzte war ein absoluter Traum, dank der vielen Korallen und Fische. Dennoch toppte keiner dieser Unterwasserbesuche den letzten Schnorchelausflug. Eventuell könnte das mit den drei Schildkröten zu tun haben, die sich in weniger als drei Meter Abstand zu uns eine riesige Qualle zum Frühstück geteilt haben. Aber das ist nur meine Theorie. Wir hingen sicher 20 Minuten nur um diese Schildkröten herum und starrten sie mit irrer Faszination an, während sie sich überhaupt nicht an uns störten. Das wiederrum könnte allerdings daran liegen, dass Quallen eine drogenähnliche Wirkung auf Schildkröten haben und sie uns in ihrem Rausch vielleicht nicht einmal bemerkt haben. Aber wer kann das schon sagen?


    • Travel