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Koh Tao
Wie für so ziemlich jeden anderen Backpacker in Koh Phangan, ging unsere Reise weiter nach Koh Tao. Warum Koh Tao so beliebt ist? Tauchen. Was man abgesehen vom Tauchen dort machen kann? Schnorcheln. Wir quartierten uns in der -wie wir erst im Nachhinein erfuhren- größten Tauchschule der Welt (Ban’s Diving School) ein, weil Constanze hier ihren Open Water Kurs machen würde. 70% aller Tauchscheine weltweit werden in dieser Schule ausgestellt- stellt euch das mal vor. Die Schüler werden hier wie am Fließband geschult und wassertauglich gemacht. Es gibt vier Pools, den Kurs kann man in 15 verschiedenen Sprachen absolvieren und der erfahrenste Tauchlehrer der Welt ist hier angestellt- nur durch ihn wurden schon über 15.000 Taucher ausgebildet. Ihr könnt euch also die Dimensionen vorstellen. Da Constanze fast immer ganztägig beschäftigt war, vertrieb ich mir die Zeit mit zweistündigen Spaziergängen in der Mittagshitze zu Buchten bei denen man Haie sehen können sollte. Vorausgesetzt, man besitzt Schnorchelausrüstung. Whoops.
Ich verbrachte also meine Tage damit, am Strand zu liegen, alles zu erledigen, was vor meiner baldigen Abreise noch zu tun war (vier Tage noch!) und zu entspannen. Abends besuchten wir unser Stammlokal und bestaunten die atemberaubenden Sonnenuntergänge, die denen Koh Phangans Konkurrenz machten oder trafen uns wieder mit Ally, der ebenfalls hergekommen war.

Da Koh Tao nicht grundlos ein so beliebtes Tauchziel ist, schwang auch ich mich noch einmal in eine Tauchweste und fuhr einen Nachmittag mit den anderen, schon fertig ausgebildeten, Leuten hinaus. Da sie hier auch jetzt, nach Saisonende, noch regelmäßig Walhaie sehen und die letzte Sichtung nur einen Tag zurück lag, war ich dementsprechend aufgeregt. Aber wir alle kennen mein Glück und natürlich fuhren wir genau an besagtem Nachmittag zu den zwei Tauchspots, bei denen die Wahrscheinlichkeit einen zu sehen, am geringsten war. Ich konnte also Walhai nicht von meiner Bucket List streichen. Trotzdem ließ ich mich davon nicht bremsen und als Constanze beschloss, an ihren Open Water Kurs noch den Advanced anzuhängen, beschloss ich kurzerhand, mich ihnen beim Nachttauchen anzuschließen.
Ich kann ganz ehrlich sagen, dass dieser Tauchgang eines der coolsten Dinge war, die ich je gemacht habe. Wir fuhren bei Sonnenuntergang hinaus, bekamen ein kurzes Briefing und sprangen bei der hereinbrechenden Dunkelheit ins Wasser. Zu sagen, es ist wie in einer anderen Welt, wäre untertrieben. Tauchen bei Tageslicht, ist wie in einer anderen Welt. Tauchen bei Nacht ist wie im Weltall einer anderen Welt zu sein. Schnarchende Fische, Glänzende Stechrochen, Korallen die unter unserer mitgebrachten UV-Lampe aufleuchteten, während man in alles umgebender Dunkelheit hindurchschwebt. Das ist ein anderes Level. Auch meine undichte Tauchmaske konnte mir nichts von dem Spaß und dem Staunen nehmen. Alles war einfach komplett anders- die Dunkelheit war nicht unheimlich oder bedrückend sondern friedlich und nahm uns als Teil der Unterwasserwelt auf.
Das Highlight war, als wir uns in einem Kreis im Sand platzierten und unsere Taschenlampen abdrehten. Plötzlich leuchtete mit jeder Bewegung das Plankton um uns auf, wie Millionen von Glühwürmchen. Ich war nicht die Einzige, die entzückt lachte und dem Lichterspiel fasziniert zusah, während sie mit den Armen durch das Wasser strich wie auf Drogen. Irgendwann schwamm unser Guide in der Dunkelheit voran- wir orientierten uns an dem Lichterschwarm, den seine Flossenschläge erzeugten und folgten ihm wie hypnotisiert durch die Dunkelheit. Wir waren alle wie in einem Rausch, schwangen die Arme, drehten uns um uns selbst und konnten unsere Blicke nicht von diesem Schauspiel lösen. Zwischendurch kam uns allen der Gedanke, dass wir mittlerweile nicht einmal mehr in der richtigen Tauchgruppe sein könnten und es uns dank der Dunkelheit nicht aufgefallen sein könnte - aber es war uns auch egal. Es war fast körperlich schmerzvoll, die Taschenlampen nach einiger Zeit wieder aufzudrehen und sich von dem fluoreszierenden Plankton zu verabschieden. Es war wie aus einem viel zu schönen Traum aufzuwachen. Als wir wieder auftauchten wechselten wir von einer Show in die nächste- die Sterne und die Lichter Koh Taos in der Ferne begrüßten uns an der Oberfläche und bezauberten uns nur noch mehr. Zu sagen wir waren nach diesem Erlebnis glücklich, wäre eine ziemliche Untertreibung.
Aus unserem seligen Zustand wurden wir erst erweckt, als wir im Boot zurück zur Insel saßen und unser Fahrer plötzlich mit bloßen Händen einen halbtoten Riesenfisch aus dem Wasser fischte und ihn ins Boot warf. Grinsend sah er in unsere verstörten Gesichter und erklärte Feierlich, dass das Abendessen serviert war- Thailand hatte uns wieder.







